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Erhalt der Steillagen
Anette und Stefan Gessler rekultivieren einen Wengert

Immer mehr Steillagen-Weinberge überstehen den Generationenwechsel nicht und werden zu Sozialbrachen. Das heißt sie bleiben sich selbst überlassen und verbuschen. Ihre Trockenmauern stürzen Stück für Stück ein. So geht ein wesentliches Charakteristikum der Kulturlandschaft und einzigartiges Biotop verloren. Entsprechende Wertschätzung verdienen daher alle, die wie Anette und Stefan Gessler am Mühlberg die Mauern und Treppen mit viel Engagement und Aufwand wieder instand setzen und die Wengert-Schrannen rekultivieren.

Mühlberg

Instandsetzung der Trockenmauern in Gesslers Wengert am Mühlberg (Bild zum Vergrößern anklicken)
Bild: Helmut Hermann, 2019

Störfall auf dem Marktplatz 
Eingriff der Herrenküferei in die „res publica”

Ein Lattenzaun mit Baumgerippen um die erweiterte Bewirtungsfläche der Herrenküferei sorgte am 1. Mai für reichlich Gesprächsstoff auf dem gut besuchten Marktplatz. Aus der Schlossgasse kommende Radfahrer nervten sich über den zugestellten Fahrweg. Einige quittierten die „fragwürdige Gestaltung” bzw. die „unsensible Botschaft” des Gastronomen lediglich mit Kopfschütteln, andere sahen sich durch dessen „Abgrenzung vom Gröninger Pöbel” persönlich brüskiert.
Viele fanden deutliche Worte, weil sie sich über den massiven Eingriff in das Ambiente ihres geliebten Marktplatzes ärgerten, den sie als „Seele der Stadt” empfinden. „Unfassbar”, dass die Stadtverwaltung oder gar der Gemeinderat das hier auf der Allmende genehmigt habe, was nicht einmal beim privaten Stückle in der Flur toleriert werde. Und man stelle sich vor, dieser Präzedenzfall würde Schule machen!

Herrenküferei

Herrenküferei

Séparée der Herrenküferei von Norden und Osten
Bilder: Peter Fendrich, zum Vergrößern anklicken

Zeuge der Untergänger
Interessantes Fundstück aus dem 19. Jahrhundert

Nahezu bei jedem AGD-Stammtisch im „Kaffee Klecks” sorgen Mitbringsel für Gesprächsstoff. So legte Magdalene Weigel einen gebrannten Ziegel mit den Initialen MG und einer dazwischen eingestochenen Bruchkante auf den Tisch. Schnell war klar, dass es sich um einen Marksteinzeugen aus dem 19. Jahrhundert handeln muss, wie sie die vereidigten Untergänger unter den Grenzsteinen platzierten, um gegebenenfalls deren Versetzung belegen und ahnden zu können. Gefunden hat den Zeugen der Geometer Herbert Wolf. Der Ziegel ist 1,7 cm stark, das Stempelmaß beträgt 10 mal 6,5 cm.

Zeuge

Marksteinzeuge der Markgröninger Untergänger aus dem 19. Jahrhundert (zum Vergrößern anklicken)
Bild: Peter Fendrich, 2019

Einblicke in die Sozialstruktur um 1929
Adressbuch Markgröningen – Asperg digitalisiert

Martin Seng hat dem AGD ein wertvolles Nachschlagewerk zum Digitalisieren bereitgestellt: Das 1929 von Karl Renczes herausgegebene Adressbuch von Markgröningen – Asperg enthält alle selbständigen Einwohner der beiden Städte mit Berufsbezeichnung und Adresse. Außerdem finden sich Verzeichnisse der Dienststellen der Öffentlichen Hand, der Vereine sowie der Handel- und Gewerbetreibenden in allen Oberamtsorten außer Ludwigsburg.
Das komplette Digitalisat umfasst 12 MB und steht im Artikel-Archiv zum Download bereit.

Adressbuch

Titel-Ausschnitt des Adressbuchs von Mark-gröningen – Asperg, hg. v. Karl Renczes, 1929

Sanierungspreis für Marktplatz 4
Preisverleihung an Rainer und Renate Gessler

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des AGD am 20. März 2019 haben Bürgermeister Rudolf Kürner und AGD-Vorsitzender Günther Mertz den von Stadt und AGD gemeinsam ausgelobten Sanierungspreis an Rainer und Renate Gessler für die Renovierung des Gebäudes Marktplatz 4 verliehen.
Teile des mehrfach umgebauten Haues überschneiden sich mit dem nördlich angrenzenden Nachbarhaus. So reicht im Erdgeschoss ein Raum samt Gang weit ins Haus Marktbrunnengässle 1. Ebenso der Keller, dessen ursprüngliche Haupterschließung über die Giebelseite erfolgte. Offenbar erstreckte sich das ursprüngliche Gebäude bzw. ein im frühen 15. Jahrhundert erstellter Vorgängerbau über beide Hausplätze.
Auf der Giebelseite zum Marktplatz hin wurde 1978 das Fachwerk freigelegt. Dies wurde wohl im ausgehenden 18. Jahrhundert rein konstruktiv nicht auf Sicht angelegt.

Gebäudebeschreibung (PDF)

Marktplatz 4

Für Marktplatz 4 verliehen Stadt und AGD den Sanierungspreis 2019 an Familie Gessler
Bild: Peter Fendrich, 2019

Funde in der Oberen Kelter
Sockel mit Stadtwappen und museumsreife Utensilien

Bei einer Entrümpelungsaktion in der Oberen Kelter kamen museale Utensilien wie eine von zwei Seiten beschickbare Weinpresse mit allem Zubehör, eine fahrbare Auszugsleiter der Feuerwehr, ein Pferdeschlitten und verschiedene Wagen und Karren zum Vorschein. Alle wären es wert, in einer Dauerausstellung öffentlich zugänglich gemacht zu werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdient ein nachträglich eingebauter Steinsockel mit dem alten Stadtwappen ohne Sterne im Schildhaupt. Dessen Adler ähnelt dem auf der Ausfeldkarte von 1751. Der etwa 40 cm breite und sich nach oben konisch verjüngende Stein soll vom Brunnen stammen, der sich einst vor dem Haus Schlossgasse 8 befand. Auch dort könnte er in Anbetracht seines offiziellen Charakters als Spolie verwendet worden sein.

Wappenstein

Steinsockel mit Stadtwappen in der Oberen Kelter
Bild: Peter Fendrich, 2019

Archäologische Prospektion mit Georadar
AGD ließ Freiflächen in der Altstadt untersuchen

Der AGD ließ im September 2018 Freiflächen in der Altstadt auf Spuren früherer Bebauung untersuchen. Im Fokus der geophysikalischen Prospektion durch das Freiburger Unternehmen GGH standen der Pfarrgarten, in dem Fundamente eines früheren Herrenhofes vermutet werden, der Kirchhof um die Spitalkirche und das Schlossareal, wo man Relikte der ehemaligen Reichsburg zu entdecken hoffte. Außerdem wurden der Bereich des Esslinger Tors und das Nachbargrundstück der Grabungsfläche an der Vaihinger Steige untersucht. Für die Prospektion stellte der AGD durchgehend zwei „Messdiener” genannte Assistenten.
Die erforderlichen kartographischen Grundlagen hatte die sehr kooperative Stadtverwaltung bereitgestellt. Bei der GIS-Einmessung der Untersuchungsflächen leistete das Vermessungsbüro Gröner wertvolle Dienste. Sehr hilfreich war auch das Landesamt für Denkmalpflege, das seinerseits großes Interesse an den Ergebnissen signalisierte.

Am 1. Dezember 2018 stellten die Projektleiter Wolfgang Löhlein und Peter Fendrich im Wimpelinhof den Prospektionsbericht von GGH vor und verglichen die Ergebnisse mit historischen Plänen.

GGH-Bericht zur Georadar-Prospektion (PDF, 4,8 MB)

Einmessung

Christian Hübner von GGH und der Geodät Armin Gröner am 14. September beim GIS-Einmessen

Georadar-Gerät

Christian Hübner von GGH mit dem Georadar-Gerät am 17. September im Spital-Kirchhof
Bilder: Peter Fendrich

Skelettfunde an der Vaihinger Steige
Grabung auf Rossmann-Parkplatz durch ArchäoBW

Wo einst das Gebäude Vaihinger Straße 4 stand, stieß man bei der Planierung für den hier vorgesehenen Rossmann-Parkplatz auf Skelettreste. Darauf wurde der Bau eingestellt und die Gerlinger Firma ARCHAEOBW mit der archäologischen Erkundung beauftragt. Gefunden wurden in diesem Bereich des Äußeren Spitals wilde über geordneten Bestattungen und ein angeschnittenes Fundament, das von einer Kapelle stammen könnte. In Anbetracht der interessanten Befundlage erwägt der AGD, die limitierte Grabung durch eine Georadar-Untersuchung zu ergänzen.

Informationen zur Grabung
Am Tag des Offenen Denkmals berichtete Roswitha Feil im Anschluss an die Spital-Führung von Mechthild Fendrich (ab 11.30 Uhr) vor Ort über ihre Beobachtungen während der Grabung.
Sobald die Auswertung der archäologischen Untersuchung abgeschlossen ist, wird Grabungsleiterin Susanne Barthel die Ergebnisse in Markgröningen vorstellen.

Grabung Steige

Grabungsfläche an der Vaihinger Steige 4
Bild: Helmut Hermann

Skelette

Bestattungen an der Vaihinger Steige
Bild: Helmut Hermann

Barfuß übers Stoppelfeld: Schäferlauf-Portrait 
SWR-Sendung vom 19. August 2018

In seiner Sendereihe Im Südwesten stellte der SWR am Sonntag, den 19. August 2018, den Schäferlauf in Markgröningen, Urach und Wildberg ausführlich vor. In dem Portrait kommen neben verschiedenen Aktiven insbesondere Schäfer wie der dreifache Sieger Daniel Erhardt aus Stödtlen (siehe Bild) zu Wort.

Wer die Ausstrahlung verpasst hat, kann den 45 Minuten langen Film bis 18. August 2019 in der Mediathek des SWR anschauen.

Siegerpaar von 2013

Bild: Peter Fendrich (2014)

Dachstuhl eingestürzt
Scheuer von Finstere Gasse 4 schwer beschädigt

Am 3. Juli 2018 ist der Dachstuhl der von außen recht proper dastehenden Scheuer im Hof zwischen Finstere Gasse 4 und Unterer Kelter mit einem Schlag eingestürzt. Da schönstes Sommerwetter vorherrschte, können witterungsbedingte Ursachen ausgeschlossen werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Holzwurm dem Dachstuhl derart zugesetzt hatte, dass eine nachgebende Pfette eine Kettenreaktion ausgelöst hat.

Eingestürzte Scheuer

Bild: Peter Fendrich

AGD-Portal jenseits aller Prognosen
Web-Statistik der ersten beiden Jahre

Im Juni 2016 ging das AGD-Portal offiziell online und wurde mit einem Zählwerk versehen. Seither stieg die Nachfrage stetig und übertraf unsere kühnsten Erwartungen! Nach einem tollen ersten Jahr verzeichneten wir im zweiten noch mal 50 Prozent Zuwachs bei Besuchern und Seitenaufrufen.
In der Web-Statistik bis 6/2017 finden sich die 40 meist aufgerufenen von 444 Seiten, in der Web-Statistik bis 6/2018 die Top 50 von nunmehr 701 Seiten. Was war wohl das Top-Thema? Und wie viele Seiten-Klicks wurden insgesamt gezählt?

Statistik-Teaser

Besucherzahlen, Seitenaufrufe und Seiten-Ranking finden sich in der Web-Statistik bis 6/2017 (PDF) und in der Web-Statistik bis 6/2018 (PDF). Absoluter Spitzenreiter ist der Artikel zur Bahnstrecke. Graphik zum Vergrößern anklicken

Kirchberg, Haigerloch und Rottenburg
Streiflicht vom Jahresausflug am 23. Juni
2018

Der AGD-Ausflug am 23. Juni 2018 führte ins Kernland des Grafen Albrecht II. von Hohenberg, der als Minnesänger auch Graf von Haigerloch genannt wurde. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen besiegte er 1280 mit dem Reichsheer den Grafen Hartmann III. von Grüningen und residierte fortan als Landvogt für Niederschwaben auch in der hiesigen Burg. Der Sieg ermöglichte ihm zudem, 1280 die Stadt Rottenburg am Neckar zu gründen. Nachdem er im Kampf um die Königskrone für seinen Neffen Albrecht von Habsburg 1298 gefallen war, wurde er in der Kapelle des von seinem Vater Burghard gestifteten Klosters Kirchberg beigesetzt. Zuvor hatte er hier schon seine zweite Gemahlin Margareta von Fürstenberg bestatten lassen. Ungeachtet seiner dritten Ehe teilte er mit der Fürstenbergerin eine gemeinsame Grabplatte, die inzwischen an der Chorwand der Klosterkapelle steht.

Grabplatte Albrecht II. von Hohenberg Grabplatte Hohenberg

Grabplatte für den Grafen Albrecht II. von Hohenberg und seine zweite Gemahlin, die Gräfin Margareta von Fürstenberg
Bild: Peter Fendrich, Quelle der Skizze: Hilde Fendrich (zum Vergrößern jeweils anklicken)

Stadtmauer angeschnitten
Aufschlüsse in der Baugrube Helenenstraße 34

Mittelalterliche Stadtmauern wurden selten so massiv angelegt wie im ehemaligen Grüningen. In der Baugrube Helenenstraße 34 wurde die 1,8 Meter starke und etwa zwei Meter unter Grund reichende Mauer sowohl am West- als auch am Ostrand der Grube aufgeschlossen. An deren Nordostecke wurde außerdem ein kleines Stück der vorgelagerten Zwingermauer sichtbar. Ein Vernässungshorizont erinnert an den kleinen Wasserlauf, der im Graben vor der Zwingermauer seinen Ursprung hatte und in den Teich am Unteren Tor floss. Auf das Wasservorkommen verweist auch der Pumpbrunnen unmittelbar neben der Baugrube.

Dank eines Hinweises der Baufirma GKH konnten die Relikte rechtzeitig aufgenommen werden. Auch das Landesamt für Denkmalpflege war vor Ort, um die Funde zu dokumentieren. Weitere Bilder und Lageskizze

Aufschluss Stadtmauer

Aufschluss in der Baugrube Helenenstraße 34 (Ausschnitt, zum Vergrößern anklicken)
Bild: Peter Fendrich

Transkription des Schwabenspiegels
Land- und Lehenrecht im Hochmittelalter

Dr. Rudolf Haller aus Markgröningen hat den aus dem 13. Jahrhundert stammenden und um 1473 von Günther Zeyner in Augsburg gedruckten Schwabenspiegel transkribiert. Damit hat er auf seiner Opera Platonis genannten Plattform eine grundlegende Quelle allgemein zugänglich gemacht.

Der an den römischen Kaiser Konstantin und Karl den Großen anknüpfende Schwabenspiegel befasst sich als süddeutsches Pendant zum Sachsenspiegel mit dem Land– und Lehnsrecht bzw. entsprechenden Reichsgesetzen mit Bezügen auf Bibel, römisches und kanonisches Recht. Dieses Rechtsverständnis zu kennen, ist Voraussetzung für die Interpretation mittelalterlicher Urkunden. Für Hobbyforscher macht Haller damit ein wichtiges Werkzeug zugänglich.

PDF zum Download

Schwabenspiegel

Karl der Große als Urheber des Schwabenspiegels
Bild: Diebolt Lauber (15. Jh.), Quelle: Wikimedia

Gröninger Bilder aus Nussdorf
Wertvolle Ergänzung der Galerie Historische Ansichten

Im Zuge der Recherche für sein Geschichtsbuch über die in Nussdorf vorherrschende Wasserknappheit und diverse Bemühungen, dieser Herr zu werden, stieß der Autor Erwin Gayer im Eberdinger Rathaus auf alte Motive von Markgröningen. Digitalisate davon stellte er unserem Fachbeirat Rudolf Dürr zur Verfügung, als dieser sich für das Werk über Nussdorf interessierte. Zwei Bilder zeigen wertvolle Perspektiven verlorener Bauwerke, die dem AGD bislang nicht vorlagen: eines vom Habermasschen Hof, auch bekannt als „Kriegsministerium” und eines vom 1927 abgebrannten Gebäude Wettegasse 2. Diese und weitere Motive finden sich in der Galerie Altstadt bis 1945.

Wettegasse 2

Von dem 1927 abgebrannten Gebäude Wettegasse 2 gab es aus dieser Perspektive bisher kein Bild
Quelle: Erwin Gayer, Nachlass Reischach

Wohncontainer am Oberen Tor
Eingriff im Geltungsbereich der Altstadtsatzung

Als Ersatz für das abgebrannte Haus für Obdachlose im Gerbergässle lässt die Stadtverwaltung Wohncontainer im Bereich des Stadtgrabens vor dem Wimpelinhof aufstellen. Diese Fläche steht unter dem Schutz der vom Gemeinderat beschlossenen Altstadtsatzung (siehe Karte) und kann daher nur übergangsweise bebaut werden.
Der Bürgerverein und der BUND-Ortsverband wollen hier als Ergänzung zum Museum im Wimpelinhof und zum Oberen Tor die Stadtbefestigung wieder erlebbar machen. Dafür soll die Zwingermauer vor der Stadtmauer rekonstruiert und ein Teil des Stadtgrabens ausgehoben werden. Siehe Projektskizze (PDF). Das Projekt wurde wegen der vom Bürgerverein übernommenen Sanierung des Schießhäusles zurückgestellt.

Container am Wimpelinhof

Baumaßnahmen für Wohncontainer im Bereich des Stadtgrabens vor dem Museum im Wimpelinhof
Bild: Peter Fendrich

Stützpunkt Kaffee Klecks
Café-Inhaberinnen unterstützen den AGD

Das noch junge Kaffee Klecks im aufgefrischten Bürgerhaus Marktplatz 5 hat sich als Treffpunkt für AGD-Mitglieder und als Anlaufstelle für Touristen etabliert.
Die qualitätsbewussten Inhaberinnen Alexandra Büchner und Gudrun Lehmann backen ihre Kuchen und Torten täglich selbst, legen Wert auf regionale Produkte und kredenzen diese in gepflegter Kaffeehaus-Atmosphäre.
Darüber hinaus bieten sie ihren Gästen vom AGD herausgegebenen Lesestoff zur Stadtgeschichte an, versorgen Touristen mit Faltblättern und informieren über Stadtführungen.
Inzwischen sind die beiden in Markgröningen aufgewachsenen Inhaberinnen auch Mitglied des AGD geworden. Freitag abends hat sich hier ein Stammtisch etabliert, bei dem AGD-Mitglieder herzlich willkommen sind.

Kaffee Klecks

Kaffee Klecks am Marktplatz
Bild: Peter Fendrich

Kleinod in Unterriexingen
Portrait und Galerie zur Dorfkirche eingerichtet

Die 1628 auf Initiative der Adelsfamilien von Sternenfels und Nippenburg errichtete Dorfkirche in Unterriexingen ist im Inneren ein Kleinod, das wir in einem neuen Gebäude-Portrait von Harald Goldschmidt und einer Galerie vorstellen. Die vormalige Frühmesser-Kapelle löste die weit außerhalb gelegene Frauenkirche als Riexinger Pfarrkirche ab. Wie die Sakristei stammt der untere Teil des Chorturms im Osten vom Vorgängerbau, der 1627 durch einen Sturm stark beschädigt worden war.
1906 haben der junge Architekt Bruno Taut und der Maler Franz Mutzenbecher das Kircheninnere umgestaltet und dabei eine neue Loge für den Ortsadel, die Familie Leutrum von Ertingen, eingerichtet. Die im Sinne der Reformation zentral im Kirchenraum angebrachte Kanzel blieb hier im Gegensatz zu den meisten anderen Kirchen erhalten. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Kirche als Multifunktionsbau einen Weinkeller und einen zweistöckigen Getreidespeicher hat.

Dorfkirche Unterriexingen. Bild: P. Fendrich

Dorfkirche mit Chorturm im Osten, flankiert von einem Treppenturm und einer Sakristei
Bild: Peter Fendrich

Über 250 neue Bilder in den Galerien
Historische Ansichten und Panoramen differenziert

Derzeit erstellen wir neue Bilderstrecken in der Rubrik Galerien zu den Themenfeldern Historische Ansichten, „Verlorene Bauten” für abgebrannte oder abgerissene Bauwerke und „Lapidarium” für steinerne Zeugen wie Schlusssteine und Bauplastik, Grab- und Grenzsteine. Allein im Januar 2018 sind über 250 Bilder in den mittlerweile unterteilten Galerien Historische Ansichten und Panoramen hinzugekommen. Ebenso wollen wir die stark nachgefragten Galerien Land und Leute und Kulturlandschaft weiter ausbauen und differenzieren.

Für Fotos, Postkarten oder Skizzen wären wir dankbar. Je älter desto besser! Am liebsten sind uns Bilder, die sich örtlich, zeitlich und einem Autor oder Nachlass zuordnen lassen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns eingescannte Bilder zuschicken. Die Dateien sollten mindestens 1200 Pixel breit oder hoch sein. Sofern Sie keinen Scanner haben, digitalisieren wir gerne Ihre Originale und geben sie dann wieder zurück.

Helfen Sie mit, eine spannende Retrospektive zu schaffen, die verschiedene Ausflüge in die Vergangenheit ermöglicht. Bitte wenden Sie sich an Roswitha Feil oder Peter Fendrich.

Grabstein in Mauer

Grabstein in der Mauer zwischen Wirtschafts- und Kirchhof, dahinter das Pfründhaus (1966)
Bild: Landratsamt Ludwigsburg

Ochsengespann um 1915

Frau mit Ochsengespann während des ersten Weltkriegs. Wo wurde das Bild aufgenommen?
Bild: Albert Jores

50 Jahre AGD Markgröningen
Bilder für Rückblick zur Vereinsarbeit gesucht

2019 kann der Arbeitskreis Geschichtsfoprschung und Denkmalpflege (AGD) sein 50jähriges Jubiläum feiern. Für einen Rückblick zur Vereinsarbeit suchen wir Bilder von Akteuren und Projekten. Beispielsweise zum gemeinsam mit der Stadt vergebenen Sanierungspreis.

Wer Bilder zur Verfügung stellen kann, setze sich bitte mit Roswitha Feil oder Peter Fendrich in Verbindung.

Gründungsmitglieder

AGD-Gründungsmitglieder 2009. Heinz Oechsner, Gerhard Liebler, Kurt Roller und Prof. Heinz Griesinger sind heute noch aktiv
Bild: Zeller

Auf AGD-Veranstaltungen wird in der Rubrik Ausblick verwiesen, Berichte dazu finden sich unter Rückblick.
Eine Vorschau auf Veranstaltungen anderer Vereine und Institutionen findet sich unter Rundblick.

Pinnwand des AGD: Aktuelle Meldungen und Mitteilungen des Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen (AGD) 

AGD-Pinnwand

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Haferweg 10
71706 Markgröningen
Tel. 07145-93 10 19
g.mertz@agd-markgroeningen.de

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Mitglieder des Vorstands:
Günther Mertz (1. Vors.)
Ariane Schröfel (2. Vors.)
Helmut Hermann (Schriftführer)
Otto Beck (Schatzmeister)

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Mitglieder des Fachbeirats:
Rudolf Dürr
Erwin Elser
Roswitha Feil
Peter Fendrich
Stephan Fritsch
Wolfgang Löhlein
Cornelia Pagel
Birgit Schmitt
Susanne Schoepe
David Zechmeister

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Rechnungsprüfer:
Margarete David
Gerhard Schmid

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Internet-Redaktion:
Roswitha Feil
r.feil@agd-markgroeningen.de
Peter Fendrich (verantwortl.)
p.fendrich@agd-markgroeningen.de
Helmut Hermann (Aktuelles)
h.hermann@agd-markgroeningen.de

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Bestellungen und Mitgliedschaft:
Otto Beck (Schatzmeister)
Tel. 07145-92 46 96
o.beck@agd-markgroeningen.de

Der Mindestbeitrag beträgt derzeit 24 Euro.
Höhere Beiträge und Spenden sind willkommen und steuerlich absetzbar. Junge Mitglieder sind bis zum Alter von 24 Jahren von der Beitragspflicht freigestellt.
Mitglieder erhalten von neuen Ausgaben der AGD-Reihe Durch die Stadtbrille jeweils ein
Freiexemplar. Neumitglieder erhalten zur
Begrüßung eine bereits erschienene Ausgabe der Stadtbrille ihrer Wahl.

Beitrittserklärung (PDF)

Satzung (PDF)

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Bankverbindungen:
VR-Bank Asperg-Markgröningen:
IBAN: DE 9760 4628 0800 1244 4006
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Kreissparkasse Ludwigsburg:
IBAN: DE 5960 4500 5000 0900 9703
BIC: SOLADES1LBG

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AGD-Jahresprogramm 2019 (PDF)

Flyer zu den Stadtführungen (PDF) 

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AGD-Flyer Titel

Zur Vorstellung der Vereinsaktivitäten und zur Mitgliederwerbung hat der AGD 2017 ein Faltblatt herausgegeben (PDF)

AGD-Pinnwand

Pinnwand des AGD

Pinnwand des AGD. Aktuelle Meldungen

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