spacer
Pinnwand des AGD

Kirchberg, Haigerloch und Rottenburg
Jahresausflug des AGD am 23. Juni
2018

AGD-Mitglieder und Nichtmitglieder sind gleichermaßen eingeladen, am Jahresausflug mit einem Reisebus ins Albvorland teilzunehmen.

08:00   Abfahrt vom Festplatz
09:30   Kloster Kirchberg mit Besichtigung und Führung
11:15   Haigerloch: Atomkeller-Museum oder freie Zeit
12:00   Mittagessen in Haigerloch (Gasthof Krone)
14:15   Besuch des Diözesanmuseums in Rottenburg
15:15   Besichtigung des Doms St. Martin in Rottenburg
16:30   Besichtigung der Sülchenkirche
18:30   Abfahrt in Rottenburg-Sülchen
20:00   Ankunft auf dem Festplatz in Markgröningen

Die Teilnahmegebühr für Fahrtkosten und Eintrittsgelder beträgt 35 Euro. Anmeldung per Mail an Walter Ebner und per Überweisung auf ein AGD-Konto.

Rottenburger Dom

Rottenburger Dom mit gotischem Brunnen
Bild: SchiDD, Wikimedia

Geophysikalische Prospektion geplant
AGD will Freiflächen in der Altstadt untersuchen

Der AGD-Beirat will seit Jahrhunderten unbebaute Flächen in der Altstadt auf Spuren früherer Bebauung untersuchen lassen. Im Fokus der geophysikalischen Prospektion stehen der Pfarrgarten, in dem Fundamente eines früheren Herrenhofes vermutet werden, der Kirchhof um die Spitalkirche, in dem vermutlich ein vergessener Kreuzgang sichtbar werden könnte, und das Schlossareal, wo man Relikte der ehemaligen Reichsburg zu entdecken hofft. Sobald die Einwilligung der jeweiligen Eigentümer vorliegt, soll eine Fachfirma beauftragt werden.

Pfarrgarten von Westen

Im Pfarrgarten vermutet der Fachbeirat des AGD Relikte eines Herrenhofes
Bild: Peter Fendrich

Stadtmauer angeschnitten
Aufschlüsse in der Baugrube Helenenstraße 34

Mittelalterliche Stadtmauern wurden selten so massiv angelegt wie im ehemaligen Grüningen. In der Baugrube Helenenstraße 34 wurde die 1,8 Meter starke und etwa zwei Meter unter Grund reichende Mauer sowohl am West- als auch am Ostrand der Grube aufgeschlossen. An deren Nordostecke wurde außerdem ein kleines Stück der vorgelagerten Zwingermauer sichtbar. Ein Vernässungshorizont erinnert an den kleinen Wasserlauf, der im Graben vor der Zwingermauer seinen Ursprung hatte und in den Teich am Unteren Tor floss. Auf das Wasservorkommen verweist auch der Pumpbrunnen unmittelbar neben der Baugrube.

Dank eines Hinweises der Baufirma GKH konnten die Relikte rechtzeitig aufgenommen werden. Auch das Landesamt für Denkmalpflege war vor Ort, um die Funde zu dokumentieren. Weitere Bilder und Lageskizze

Aufschluss Stadtmauer

Aufschluss in der Baugrube Helenenstraße 34 (Ausschnitt, zum Vergrößern anklicken)
Bild: Peter Fendrich

Museumssaison eröffnet
Neue Exponate im Wimpelinhof

Spendengelder ermöglichten den Kauf einer prächtigen Eichentruhe aus dem Jahr 1680. Weinreben und Putten zieren die Truhe, in der einst alle wichtigen und wertvollen Dinge verstaut wurden. Das schmucke Exponat kommt zwar nicht aus Markgröningen, stamme aber aus dem süddeutschen Raum.
Neu zu sehen sind außerdem eine Reproduktion der ältesten realitätsnahen Stadtansicht von 1797 und ein Portrait des Bürgermeisters Gottlieb Friedrich Keller.

Das Museum im Wimpelinhof ist sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Truhe

Prächtige Truhe von 1680 auf störender Unterlage in der Täferstube des Wimpelinmuseums 
Bild: Mechthild Fendrich

Land und Leute und Historische Ansichten
Viele neue Bilder in jeweils acht Rubriken

Eine neu gegründete Arbeitsgruppe fahndet nach alten Bildern und ihren Hintergründen zur Präsentation auf dem AGD-Portal. Für die zusätzlichen Bilder haben wir die Galerien Land und Leute und Historische Ansichten in jeweils acht Rubriken unterteilt.
Bis auf die Rubriken Schäferlauf und Familiäres in der Galerie Land und Leute sind bereits alle aktiviert. Woche für Woche kommen inzwischen neue Bilder hinzu. Es lohnt sich also, regelmäßig reinzuschauen und auf Zeitreise zu gehen.

Spinnrad vor dem Haus

Mit Spinnrad vor dem Haus – um 1910 am Wetteplatz
Quelle: Nachlass Hahn

Transkription des Schwabenspiegels
Land- und Lehenrecht im Hochmittelalter

Dr. Rudolf Haller aus Markgröningen hat den aus dem 13. Jahrhundert stammenden und um 1473 von Günther Zeyner in Augsburg gedruckten Schwabenspiegel transkribiert. Damit hat er auf seiner Opera Platonis genannten Plattform eine grundlegende Quelle allgemein zugänglich gemacht.

Der an den römischen Kaiser Konstantin und Karl den Großen anknüpfende Schwabenspiegel befasst sich als süddeutsches Pendant zum Sachsenspiegel mit dem Land– und Lehnsrecht bzw. entsprechenden Reichsgesetzen mit Bezügen auf Bibel, römisches und kanonisches Recht. Dieses Rechtsverständnis zu kennen, ist Voraussetzung für die Interpretation mittelalterlicher Urkunden. Für Hobbyforscher macht Haller damit ein wichtiges Werkzeug zugänglich.

PDF zum Download

Schwabenspiegel

Karl der Große als Urheber des Schwabenspiegels
Bild: Diebolt Lauber (15. Jh.), Quelle: Wikimedia

Gröninger Bilder aus Nussdorf
Wertvolle Ergänzung der Galerie Historische Ansichten

Im Zuge der Recherche für sein Geschichtsbuch über die in Nussdorf vorherrschende Wasserknappheit und diverse Bemühungen, dieser Herr zu werden, stieß der Autor Erwin Gayer im Eberdinger Rathaus auf alte Motive von Markgröningen. Digitalisate davon stellte er unserem Fachbeirat Rudolf Dürr zur Verfügung, als dieser sich für das Werk über Nussdorf interessierte. Zwei Bilder zeigen wertvolle Perspektiven verlorener Bauwerke, die dem AGD bislang nicht vorlagen: eines vom Habermasschen Hof, auch bekannt als „Kriegsministerium” und eines vom 1927 abgebrannten Gebäude Wettegasse 2. Diese und weitere Motive finden sich in der Galerie Altstadt bis 1945.

Wettegasse 2

Von dem 1927 abgebrannten Gebäude Wettegasse 2 gab es aus dieser Perspektive bisher kein Bild
Quelle: Erwin Gayer, Nachlass Reischach

Wohncontainer am Oberen Tor
Eingriff im Geltungsbereich der Altstadtsatzung

Als Ersatz für das abgebrannte Haus für Obdachlose im Gerbergässle lässt die Stadtverwaltung Wohncontainer im Bereich des Stadtgrabens vor dem Wimpelinhof aufstellen. Diese Fläche steht unter dem Schutz der vom Gemeinderat beschlossenen Altstadtsatzung (siehe Karte) und kann daher nur übergangsweise bebaut werden.
Der Bürgerverein und der BUND-Ortsverband wollen hier als Ergänzung zum Museum im Wimpelinhof und zum Oberen Tor die Stadtbefestigung wieder erlebbar machen. Dafür soll die Zwingermauer vor der Stadtmauer rekonstruiert und ein Teil des Stadtgrabens ausgehoben werden. Siehe Projektskizze (PDF). Das Projekt wurde wegen der vom Bürgerverein übernommenen Sanierung des Schießhäusles zurückgestellt.

Container am Wimpelinhof

Baumaßnahmen für Wohncontainer im Bereich des Stadtgrabens vor dem Museum im Wimpelinhof
Bild: Peter Fendrich

Stützpunkt Kaffee Klecks
Café-Inhaberinnen unterstützen den AGD

Das noch junge Kaffee Klecks im aufgefrischten Bürgerhaus Marktplatz 5 hat sich als Treffpunkt für AGD-Mitglieder und als Anlaufstelle für Touristen etabliert.
Die qualitätsbewussten Inhaberinnen Alexandra Büchner und Gudrun Lehmann backen ihre Kuchen und Torten täglich selbst, legen Wert auf regionale Produkte und kredenzen diese in gepflegter Kaffeehaus-Atmosphäre.
Darüber hinaus bieten sie ihren Gästen vom AGD herausgegebenen Lesestoff zur Stadtgeschichte an, versorgen Touristen mit Faltblättern und informieren über Stadtführungen.
Inzwischen sind die beiden in Markgröningen aufgewachsenen Inhaberinnen auch Mitglied des AGD geworden. Freitag abends hat sich hier ein Stammtisch etabliert, bei dem AGD-Mitglieder herzlich willkommen sind.

Kaffee Klecks

Kaffee Klecks am Marktplatz
Bild: Peter Fendrich

Kleinod in Unterriexingen
Portrait und Galerie zur Dorfkirche eingerichtet

Die 1628 auf Initiative der Adelsfamilien von Sternenfels und Nippenburg errichtete Dorfkirche in Unterriexingen ist im Inneren ein Kleinod, das wir in einem neuen Gebäude-Portrait von Harald Goldschmidt und einer Galerie vorstellen. Die vormalige Frühmesser-Kapelle löste die weit außerhalb gelegene Frauenkirche als Riexinger Pfarrkirche ab. Wie die Sakristei stammt der untere Teil des Chorturms im Osten vom Vorgängerbau, der 1627 durch einen Sturm stark beschädigt worden war.
1906 haben der junge Architekt Bruno Taut und der Maler Franz Mutzenbecher das Kircheninnere umgestaltet und dabei eine neue Loge für den Ortsadel, die Familie Leutrum von Ertingen, eingerichtet. Die im Sinne der Reformation zentral im Kirchenraum angebrachte Kanzel blieb hier im Gegensatz zu den meisten anderen Kirchen erhalten. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Kirche als Multifunktionsbau einen Weinkeller und einen zweistöckigen Getreidespeicher hat.

Dorfkirche Unterriexingen. Bild: P. Fendrich

Dorfkirche mit Chorturm im Osten, flankiert von einem Treppenturm und einer Sakristei
Bild: Peter Fendrich

Über 250 neue Bilder in den Galerien
Historische Ansichten und Panoramen differenziert

Derzeit erstellen wir neue Bilderstrecken in der Rubrik Galerien zu den Themenfeldern Historische Ansichten, „Verlorene Bauten” für abgebrannte oder abgerissene Bauwerke und „Lapidarium” für steinerne Zeugen wie Schlusssteine und Bauplastik, Grab- und Grenzsteine. Allein im Januar 2018 sind über 250 Bilder in den mittlerweile unterteilten Galerien Historische Ansichten und Panoramen hinzugekommen. Ebenso wollen wir die stark nachgefragten Galerien Land und Leute und Kulturlandschaft weiter ausbauen und differenzieren.

Für Fotos, Postkarten oder Skizzen wären wir dankbar. Je älter desto besser! Am liebsten sind uns Bilder, die sich örtlich, zeitlich und einem Autor oder Nachlass zuordnen lassen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns eingescannte Bilder zuschicken. Die Dateien sollten mindestens 1200 Pixel breit oder hoch sein. Sofern Sie keinen Scanner haben, digitalisieren wir gerne Ihre Originale und geben sie dann wieder zurück.

Helfen Sie mit, eine spannende Retrospektive zu schaffen, die verschiedene Ausflüge in die Vergangenheit ermöglicht. Bitte wenden Sie sich an Roswitha Feil oder Peter Fendrich.

Grabstein in Mauer

Grabstein in der Mauer zwischen Wirtschafts- und Kirchhof, dahinter das Pfründhaus (1966)
Bild: Landratsamt Ludwigsburg

Ochsengespann um 1915

Frau mit Ochsengespann während des ersten Weltkriegs. Wo wurde das Bild aufgenommen?
Bild: Albert Jores

50 Jahre AGD Markgröningen
Bilder für Rückblick zur Vereinsarbeit gesucht

2019 kann der Arbeitskreis Geschichtsfoprschung und Denkmalpflege (AGD) sein 50jähriges Jubiläum feiern. Für einen Rückblick zur Vereinsarbeit suchen wir Bilder von Akteuren und Projekten. Beispielsweise zum gemeinsam mit der Stadt vergebenen Sanierungspreis.

Wer Bilder zur Verfügung stellen kann, setze sich bitte mit Roswitha Feil oder Peter Fendrich in Verbindung.

Gründungsmitglieder

AGD-Gründungsmitglieder 2009. Heinz Oechsner, Gerhard Liebler, Kurt Roller und Prof. Heinz Griesinger sind heute noch aktiv
Bild: Zeller

Auf AGD-Veranstaltungen wird in der Rubrik Ausblick verwiesen, Berichte dazu finden sich unter Rückblick.
Eine Vorschau auf Veranstaltungen anderer Vereine und Institutionen findet sich unter Rundblick.

Pinnwand des AGD: Aktuelle Meldungen und Mitteilungen des Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen (AGD) 

AGD-Pinnwand

agd-line-right

Ludwig-Heyd-Straße 22
71706 Markgröningen
Tel. 07145-925 20 74
w.ebner@agd-markgroeningen.de

agd-line-right

Mitglieder des Vorstands:
Dr. Walter Ebner (1. Vors.)
Bürgermeister Rudolf Kürner (2. Vors.)
Peter Ebeling (3. Vors.)
Ariane Schröfel (Schriftführerin)
Otto Beck (Schatzmeister)

agd-line-right

Mitglieder des Fachbeirats:
Rudolf Dürr
Erwin Elser
Roswitha Feil
Peter Fendrich
Helmut Hermann
Prof. Dr. Walter Kern
Wolfgang Löhlein
Heinz Oechsner
Traugott Plieninger
David Zechmeister

agd-line-right

Rechnungsprüfer:
Margarete David
Gerhard Schmid

agd-line-right

Internet-Redaktion:

Roswitha Feil
r.feil@agd-markgroeningen.de
Peter Fendrich (verantwortl.)
p.fendrich@agd-markgroeningen.de
Ariane Schröfel (Aktuelles)
a.schroefel@agd-markgroeningen.de

agd-line-right

Bestellungen und Mitgliedschaft:
Otto Beck (Schatzmeister)
Tel. 07145-92 46 96
o.beck@agd-markgroeningen.de

agd-line-right

Bankverbindungen:

VR-Bank Asperg-Markgröningen:
IBAN: DE 9760 4628 0800 1244 4006
BIC: GENODES1AMT

Kreissparkasse Ludwigsburg:
IBAN: DE 5960 4500 5000 0900 9703
BIC: SOLADES1LBG

agd-line-right

Mitgliedschaft:

Der Mindestbeitrag beträgt derzeit 24 Euro. Höhere Beiträge und Spenden sind willkommen und steuerlich absetzbar. Junge Mitglieder sind bis 24 Jahre von der Beitragspflicht freigestellt.

Mitglieder erhalten von neuen Ausgaben der
AGD-Reihe Durch die Stadtbrille jeweils ein
Freiexemplar. Neumitglieder erhalten zur
Begrüßung eine bereits erschienene
Ausgabe der Stadtbrille ihrer Wahl.

Beitrittserklärung (PDF)
Buchauswahl

AGD-Jahresprogramm 2018 (PDF)

Flyer zu den Stadtführungen (PDF)

AGD-Flyer Titel

Zur Vorstellung der Vereinsaktivitäten und zur Mitgliederwerbung hat der AGD 2017 ein Faltblatt herausgegeben (PDF)

Pinnwand des AGD

Pinnwand des AGD. Aktuelle Meldungen

spacer