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Zu Gast beim Nachbarn am 24. Juni

Ausflug zur Stadtführung in Bietigheim

Unsere Nachbarstadt bietet ein beeindruckendes Ensemble spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Baukunst. Über Metter und Enz streben die Gebäude der Bietigheimer Altstadt in die Höhe und übertreffen sich gegenseitig mit Schnitzereien und Zierrat. Gleichzeitig begegnen Besucher den Zeugen unserer Zeit: Etliche Plastiken und Skulpturen von Jürgen Goertz wie das „Ku(h)riosum“ vor dem Unteren Tor und der „Turm der grauen Pferde“ beim ehemaligen Schloss geben dem Stadtbild eine besondere Spannung.

Die Bietigheimer Altstadt hat viel zu bieten und blickt auf eine über 6000 Jahre lange und abwechslungsreiche Siedlungsgeschichte zurück. Ein besonderes Schmuckstück ist das Hornmoldhaus. Seine aufwendige Fachwerkarchitektur und die nahezu vollständig erhaltene Innenausmalung machen dieses Haus zu einem der bedeutendsten Bürgerhäuser der Renaissance in Südwestdeutschland. Im heutigen Stadtmuseum besuchen wir die Sonderausstellung „Reformation erleben“, die sich mit dem Spuren der Reformation vor Ort und in der Region beschäftigt.

Termin: 24. Juni 2017, 13.30 Uhr
Treffpunkt: Festplatz (Mitfahrgelegenheiten sind gegeben) Teilnahmebeitrag: kostenlos 
Anmeldung: bei Ariane Schröfel oder telefonisch unter 0170 56 91 717

Unteres Tor Bietigheim

Das Untere Tor von Osten
Bild: Qwesy, Wikimedia

Hornmoldhaus

Das Hornmoldhaus – eines der schönsten Zeugnisse für die Baukunst der Renaissance
Bild: Stadt Bietigheim

Stadtführung mit Mechthild Fendrich am 25. Juni 2017:
Vom alemannischen Dorf zur Oberamtsstadt

Im 3. Jahrhundert traten hier Alemannen das Erbe von Kelten und Römern an. Kern ihrer Siedlung war der Wetteplatz. Um 500 wurde das frühe Grüningen von Franken okkupiert, die einen Herrenhof einrichteten und die erste Kirche erbauten. Im Mittelalter wurden Burg und Stadt als Königslehen an den Träger der Reichssturmfahne verlehnt. Die Grafen Hartmann II. und Hartmann III. von Grüningen erneuerten die Kirche und wollten die Stadt zum Eigengut machen. Nach deren Scheitern wurde sie bis 1322 Reichsstadt und von 1336 bis 1806 württembergische Amtsstadt. Die Führung zeigt Relikte dieser Entwicklung.

Termin: 25. Juni 2017, 14.30 bis 16 Uhr
Treffpunkt: Wettebrunnen
Teilnahmebeitrag: 4 Euro (bis 16 Jahre frei)
Keine Anmeldung erforderlich

Grüningen um 1797

Stadtkern 1797 mit Rathaus, intaktem Spital, Bartholomäuskirche und kompletter Stadtmauer
Quelle: Stadtarchiv MG

AGD-Jahresausflug am 15. Juli 2017:
Zur Reformation: Strasbourg und Riquewihr

Am Samstag, den 15. Juli, reist der AGD mit dem Bus ins Elsass. Abfahrt: 7.00 Uhr am Festplatz. 9.30 Uhr: Führung durch Strasbourg mit Pfarrer Rudi Popp: „Martin Bucer und die Reformation im Elsass“. Mittagessen um 13.00 Uhr im ehemals württembergischen Reichenweier (Riquewihr), anschließend Führung durch die weitgehend erhaltene Altstadt. Nach einer Kaffeestunde Heimfahrt, Ankunft etwa um 20.00 Uhr. Fahrtkosten: 30 Euro (Überweisung auf ein AGD-Konto, siehe rechte Spalte). Anmeldung bei Dr. Walter Ebner. AGD-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Reichenweyer

Reichenweyer im 17. Jahrhundert (von Osten)
Bild: Matthäus Merian

AGD-Thema des Jahres 2017:
Pfarrhaus Markgröningen

Nach der Mitgliederversammlung wechseln wir das Thema des Jahres. Anlässlich des Reformationsjahres und weil dessen Renovierung ansteht, hat die Internet-Redaktion das evangelische Pfarrhaus I zum nächsten Thema des Jahres auserkoren. Das Pfarrhaus wurde im 16. Jahrhundert auf geschichtsträchtigem Grund in seiner jetzigen Form errichtet. Hier stand einst ein Herrenhof, die Keimzelle der später zur Stadt mit Burg ausgebauten Siedlung. Hier findet sich bereits ein Kurzportrait.

Pfarrhaus I

Pfarrhaus I. vom Hochwachtturm (2014)
Bild: Peter Fendrich

Neue Galerien
Historische Ansichten,
Verlorene Bauten und Lapidarium

Derzeit erstellen wir neue Bilderstrecken in der Rubrik Galerien zu den Themenfeldern „Historische Ansichten”, „Verlorene Bauten” für abgebrannte oder abgerissene Bauwerke und „Lapidarium” für steinerne Zeugen wie Schlusssteine und Bauplastik, Grab- und Grenzsteine. Für Fotos, Postkarten oder Skizzen wären wir dankbar. Je älter desto besser! Am liebsten sind uns Bilder, die sich örtlich, zeitlich und einem Autor oder Nachlass zuordnen lassen.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns eingescannte Bilder zuschicken. Die Dateien sollten mindestens 1200 Pixel breit oder hoch sein. Sofern Sie keinen Scanner haben, digitalisieren wir gerne Ihre Originale und geben sie dann wieder zurück. Helfen Sie mit, eine spannende Retrospektive zu schaffen, die verschiedene Ausflüge in die Vergangenheit ermöglicht. Bitte wenden Sie sich an Peter Fendrich.

Vollandgasse von Westen

Komplett verlorene Bausubstanz in der Vollandgasse (um 1910 von Westen)
Bild: Albert Jores

Berichte zu hier angekündigten AGD-Veranstaltungen und Führungen finden sich unter Rückblick.

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Dr. Walter Ebner (1. Vors.)
Ludwig-Heyd-Straße 22
71706 Markgröningen
Tel. 07145-925 20 74
w.ebner@agd-markgroeningen.de

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Internet-Redaktion
Roswitha Feil
r.feil@agd-markgroeningen.de
Peter Fendrich (verantwortl.)
p.fendrich@agd-markgroeningen.de
Ariane Schröfel (Aktuelles)
a.schroefel@agd-markgroeningen.de

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Bestellungen und Mitgliedschaft
Kurt Roller (Schatzmeister)
Tel. 07145-48 76
k.roller@agd-markgroeningen.de

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Mitgliedschaft:

Der Mindestbeitrag beträgt derzeit 24 Euro. Höhere Beiträge und Spenden sind willkommen und steuerlich absetzbar. Junge Mitglieder sind bis 24 Jahre von der Beitragspflicht freigestellt.

Mitglieder erhalten von neuen Ausgaben der
AGD-Reihe Durch die Stadtbrille jeweils ein
Freiexemplar. Neumitglieder erhalten zur
Begrüßung eine bereits erschienene
Ausgabe der Stadtbrille ihrer Wahl.

Beitrittserklärung
Buchauswahl

AGD-Jahresprogramm 2017 (PDF)

Flyer zu den Stadtführungen (PDF)

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