Geschichte bis 500. Vor- und Frühgeschichte von Grüningen und Umgebung

Vor- und Frühgeschichte:

Siedlungsgeschichte bis 500

Die Vor- und Frühgeschichte Markgröningens liegt noch weitgehend im Dunkeln. In einem weiter gefassten Kontext haben sich zuletzt Hermann Römer 1933, Oskar Paret 1934 und Willi Müller in den 1960er Jahren mit der frühen Besiedlung rund um Grüningen befasst. Die seither zahlreichen Bodenfunde harren einer wissenschaftlichen Aufarbeitung und orstspezifischen Auswertung. Insbesondere zur relativ dichten Besiedlung in keltischer und römischer Zeit bis hin zur alamannischen Landnahme.

Einzelaspekte haben Lothar Buck mit dem Saurierfund im Rotenacker (Stadtbrille 4/1989 – PDF) und Gerhard Liebler mit der römischen Villa rustica in der Stadtbrille 2/1986 (PDF) aufgegriffen. Hilde Fendrich hat in der Stadtbrille 3/1987 (PDF) eine Nachlese zur Ausstellung „Flurgeschichte – Urgeschichte” veröffentlicht.

Auf der Trasse der Ostumfahrung haben Werner Schmidt und seine Markgröninger Grabungshelfer 2005 südlich des Durchbruchs der Bahnlinie Siedlungsreste aus der frühen Latènezeit gefunden. Die Dimension dieser keltischen Siedlung aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. kann erst bei weiteren Grabungen im noch unbebauten Umfeld erschlossen werden.

Im Bereich der Vor- und Frühgeschichte gibt’s für den AGD noch ein großes Betätigungsfeld. Wer daran oder an dem hier vorgesehenen Artikel mitwirken will, ist herzlich willkommen!
Kontakt: redaktion@agd-markgroeningen.de

Schädel des im Rotenacker gefundenen Fossils des Mastodonsaurus giganteus, der im Stuttgarter Naturkundemuseum ausgestellt ist.
Bild: Ghedoghedo, Wikimedia

Relikte einer keltischen Siedlung an der Kreuzung von Ostumfahrung und Bahnstrecke
Bild: Roswitha Feil