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Landkapitel Grueningen

Die drei Landkapitel Weil der Stadt, Vaihingen und Grüningen im Archidiakonat Trinitatis der Diözese Speyer incl. Schwieberdingen und Vöhingen (vor 1500). Farblich abgesetzt sind die „Exklaven” des Heilig-Geist-Spitals in Mühlhausen an der Enz, Remmigheim, Bissingen und Bietigheim
Bild: Peter Fendrich, Quelle: F. X. Glaschröder, Wikimedia

Rundblick

Vernetzung und Austausch mit anderen Geschichtsvereinen

Geschichtsforschung in einer ehemaligen Oberamtsstadt mit Sitz eines Landkapitels und überregional aktivem Spital kann sich nicht auf die Kirchturmperspektive beschränken. Der AGD Markgröningen ist deshalb sehr an einer Vernetzung und am Austausch mit den Geschichtsvereinen in den ehemaligen „Amtsflecken” und darüber hinaus interessiert.

Gerne nehmen wir entsprechende Artikel im Artikelarchiv und in unserer Bibliographie auf. Hier verweisen wir auf Veranstaltungen und Veröffentlichungen anderer Geschichts- und Heimatvereine und bieten Links zu ihren Internetseiten an.

Bitte melden Sie uns auch Ihre Termine. Kontakt: redaktion@agd-markgroeningen.de

Schild der Schnapsbrennerei Hammer von Landauer & Macholl im Bönnigheimer Schnapsmuseum
Bild: Kurt Sartorius

Ausstellung im Schwäbischen Schnapsmuseum
Eröffnung der Abteilung Hammer-Brennerei Heilbronn 1861-1981 am 21. Mai

Zum Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 eröffnete die Historische Gesellschaft Bönnigheim ihre Sonderausstellung im Museum im Steinhaus mit dem überlieferten Trinkspruch „Wie viel schöner ist das Leben, wenn wir einen Hammer heben“. Die Heilbronner Hammer-Brennerei war eine der bedeutendsten Spirituosenbetriebe Deutschlands und im Besitz der jüdischen Familie Landauer. Die Nazis haben die Firma „arisiert“. Nach der Besichtigung der Ausstellung kann man Hammer-Jubelbrand und Götz-von-Berlichingen-Likör genießen.

Geöffnet: Mai bis Oktober 2017 von 14 bis 16 Uhr und auf Anfrage

Pankratiuskirche in Möglingen

Pankratiuskirche in Möglingen
Bild: Peter Fendrich (2016)

Historische Bausubstanz in Möglingen
Führung des Heimatvereins durch Alt-Möglingen am 11. Juni 2017

Am Sonntag, den 11. Juni 2017, bietet der Heimatverein Möglingen wieder eine Führung durch Alt-Möglingen an. Walter Reichert erzählt aus der Geschichte Möglingens, zeigt die alten Häuser, wie Möglingen früher ausgesehen hat, und erzählt, was im Dorfleben wichtig war. Alle Teilnehmer erhalten eine kleine Broschüre mit Bildern der nicht mehr vorhandenen Häuser.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Rathaus. Dauer ca. 2 Stunden.  Kosten: 3 Euro

Karte Römer in Baden-Württemberg

Von etwa 90 bis 160 lag Walheim am Limes
Bild: Römerhaus Walheim

Auf den Spuren der Römerstraße von Benningen nach Walheim
Radtour des Benninger Heimatvereins am 17. Juni 2017 von 9 bis 17 Uhr

Von Benningen über Großingersheim und Besigheim führt die Tour zum Römermuseum in Walheim, wo eine Führung angeboten wird. Der Rückweg geht über die Ottmarsheimer Höhe – mit Besichtigung des Mitrasheiligtums – und entlang des Neckarlimes und der römischen Straße zum Hafen an der Murr.

Fahrstrecke ca. 45 km, gute Kondition erforderlich! Bei Regenwetter wird die Tour auf den 24. Juni 2017 verlegt. Kosten: 20 Euro pro Person inkl. Eintritt und Führung im Museum in Walheim. Teilnehmerzahl max. 15 Personen. Anmeldung über das Rathaus in Benningen: Tel. 07144/90624

"Wiederaufbau Spital"

„Wiederaufbau Spital” um 1970
Bild: Eduard Haidle

Unsere Städte nach ’45
ARD-Dolumentation über die Zerstörungen des Wiederaufbaus

Teil 1: Bomben und Bausünden, 6.2.2017 | 44 Min. | Verfügbar bis 6.8.2017 | Quelle: Das Erste | Link zur Mediathek
Fortschrittliche Städte sollten nach dem Zweiten Weltkrieg anders aussehen. Die Reste der historischen Innenstädte wurden abgerissen. Sie passten nicht zu der Vision einer modernen und autogerechten Stadt mit Plattenbauten.

Teil 2: Abriss und Protest, 13.2.2017 | 44 Min. | Verfügbar bis 13.8.2017 | Quelle: Das Erste | Link zur Mediathek
Anfang der 1960er Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen und die Wohnungsnot fast überall beseitigt – eine große Leistung. Doch gegen die Hochhaussiedlungen auf der Grünen Wiese regte sich Widerstand.

Luther in Württemberg

Martin Luther und Württemberg
Quelle: Evang. Landeskriche Württ.

Martin Luther

Martin Luther 1529 von Lucas Cranach senior
Quelle: Wikimedia

Luther kommt nach Württemberg
Ausstellung bis 10. Juni 2017 in der Schlosskirche Stuttgart

„Luther kommt nach Württemberg – Berührungen, Wirkungen und Bilder“ heißt die Ausstellung, mit der die evangelische Landeskirche in Württemberg an das 500. Reformationsjubiläum erinnert. Obwohl Luther persönlich wohl nicht ins Land kam, verbreiteten sich seine reformatorischen Entdeckungen hier sehr wirkungsvoll: Schon früh wurden seine Schüler gehört, seine Schriften gelesen und auch seine kraftvollen und inhaltsreichen Lieder gesungen. Auf diese Weise kam Luther doch nach Württemberg. Die Ausstellung geht diesen Spuren nach, erzählt, wie Württemberg auf eigene Weise lutherisch wird und dieses Bewusstsein Land und Leute prägte. Jede Zeit machte sich ihr eigenes Bild von Luther, gebrauchte und missbrauchte ihn, um Eigenes ins Licht zu rücken. Bilder spielen daher eine wesentliche Rolle – Bildnisse aus württembergischen Kirchen wie auch Vorstellungen, die bis heute wirken.“
Ausstellung in der in der Kirche des Alten Schlosses von 8. April bis 10. Juni 2017.

Auf Luthers Spuren
Rundreise der ev. Kirchengemeinde Markgröningen vom 6. bis 11. Juni 2017

„Auf Luthers Spuren” bietet die evangelische Kirchengemeinde Markgröningen zum Reformationsjubiläum eine Rundreise an. Sie findet vom 6. bis 11. Juni 2017 statt und führt zuerst nach Erfurt, wo eine Stadtführung und der Besuch des Augustinerklosters vorgesehen ist. Auf dem Programm stehen zudem Eisenach mit Wartburg, Schmalkalden, Torgau, Grimma, Lutherstadt Wittenberg sowie die Teilnahme am Gottesdienst in der Thomaskirche in Leipzig.
Interessenten melden sich bitte bei Pfarrer Traugott Plieninger, Tel. 07145-99612.

Kellergang

Verbindung der Keller von Fruchtkasten und Unterer Kelter
Bild: Peter Fendrich

Abendspaziergänge im Untergrund 
Kellerführungen von Markgröningen aktiv am 7. und 8. September 2017

Am Donnerstag und Freitag abend vor dem Tag des Offenen Denkmals am 10. September bietet Markgröningen aktiv Abendspaziergänge durch vier stattliche Gewölbekeller in der Markgröninger Altstadt an. Vier Gruppen à maximal 25 Teilnehmer schwärmen gleichzeitig aus und steigen in der Kirchgasse, im Pfarrhaus, in der Ostergasse und im Fruchtkasten in den Untergrund. In jedem Keller vermitteln AGD-Mitglieder historische Einblicke, Kultureinlagen sorgen für Auflockerung. Zum Abschluss treffen sich alle vier Gruppen im riesigen Keller der Unteren Kelter zum Umtrunk.

Karten à 10 Euro können im Vorverkauf erworben werden. Treffpunkt: um 19 Uhr auf dem Marktplatz. Warme Kleidung ist empfehlenswert.

Markgröningen einst und jetzt Markgröningen einst und jetzt
Neuer Bildband von Petra Schad und Manfred Simons

„Zeitsprünge” heißt die Reihe des Sutton-Verlags, in der nun auch Markgröningen vorgestellt wird. Historischen Bildern wird jeweils ein modernes Pendant gegenüberstellt. Manfred Simons fertigte aktuelle Fotos aus dem selben Blickwinkel an, um Veränderungen bestmöglich nachvollziehbar zu machen. Stadtarchivarin Petra Schad steuerte knappe Erläuterungen des historischen Kontexts zu den 55 Bildpaaren bei.

Erschienen bei Sutton in Erfurt 2016, 122 Seiten, Preis: 19,99 Euro, erhältlich an der Rathaus-Pforte und bei der Buchhandlung am Marktplatz.  ISBN 978-3-95400-442-3

1200 Jahre Erdmannhausen 1200 Jahre Erdmannhausen
Jubiläumsband, Ausstellung, Führungen

In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ludwigs des Frommen wurde Erdmannhausen im Jahr 816 erstmals urkundlich erwähnt. Ehrenamtliche haben einen historischen Rückblick in Form einer Ausstellung und eines Jubiläumsbandes zusammengestellt. Herausgegeben von der Gemeinde Erdmannhausen, 176 S., Preis: 19,90 Euro.

Infos unter www.erdmannhausen1200.de

Buchbestellung

Bartholomäuskirche Markgröningen

Bartholomäuskirche vom Rathaus
Bild: Peter Fendrich (2016)

Glocke für den Hochwachtturm
Förderverein Bartholomäuskirche will fehlende Glocke ersetzen

Im II. Weltkrieg wurde die Alarm-Glocke auf dem Hochwachtturm der Bartholomäuskirche zum Einschmelzen entfernt und seither nicht mehr ersetzt. Dies wollen die Mitglieder des Fördervereins Bartholomäuskirche demnächst nachholen und auf eigene Kosten eine neue Glocke beschaffen. Deren Wartung soll je zur Hälfte von Stadt und Förderverein getragen werden. Der Gemeinderat begrüßt diese Initiative und hat ein Gutachten zur Überprüfung der Statik der Turmhaube in Auftrag gegeben. Der Hochwachtturm gehört der Stadt, der Glockenturm und die Kirche gehören der evangelischen Kirchengemeinde Markgröningen.

Hohberg von Westen

Hohberg über dem Glemstal von der Frauenkirche (von Westen)
Bild: Peter Fendrich (4/2015)

Neckar-Enz-Stellung
Hohlgangsystem mit Bunkern im Hohberg soll zugänglich werden

Der dem Geschichtsverein Bietigheim-Bissingen angegliederte Arbeitskreis Bunkerforschung will das weitgehend erhaltene Hohlgangsystem im Hohberg restaurieren und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Die zur Neckar-Enz-Stellung gehörende Anlage südlich von Unterriexingen erstreckt sich über mehrere Etagen und verbindet verschiedene Bunker. Das Bürgerforum Unterriexingen hat Unterstützung für die erforderlichen Maßnahmen zugesagt. Einblicke in das Hohlgangsystem finden sich unter Vergessene Projekte.

Infos zum Arbeitskreis Bunkerforschung

Amt Grüningen um 1575 (gesüdet) mit den Amtsflecken Münchingen, Schwieberdingen, Möglingen, Pflugfelden, Oßweil, Eglosheim, Asperg, Tamm, Bissingen, Untermberg, Metterzimmern, Sersheim, Groß- und Kleinsachsenheim
Bild: Heinrich Schweickher, Quelle: WLB

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