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Landkapitel Grueningen

Die drei Landkapitel Weil der Stadt, Vaihingen und Grüningen im Archidiakonat Trinitatis der Diözese Speyer incl. Schwieberdingen und Vöhingen (vor 1500). Farblich abgesetzt sind die „Exklaven” des Heilig-Geist-Spitals in Mühlhausen an der Enz, Remmigheim, Bissingen und Bietigheim
Bild: Peter Fendrich, Quelle: F. X. Glaschröder, Wikimedia

Rundblick

Vernetzung und Austausch mit anderen Geschichtsvereinen

Geschichtsforschung in einer ehemaligen Oberamtsstadt mit Sitz eines Landkapitels und überregional aktivem Spital kann sich nicht auf die Kirchturmperspektive beschränken. Der AGD Markgröningen ist deshalb sehr an einer Vernetzung und am Austausch mit den Geschichtsvereinen in den ehemaligen „Amtsflecken” und darüber hinaus interessiert.

Gerne nehmen wir entsprechende Artikel im Artikelarchiv und in unserer Bibliographie auf. Hier verweisen wir auf Veranstaltungen und Veröffentlichungen anderer Geschichts- und Heimatvereine und bieten Links zu ihren Internetseiten an.

Bitte melden Sie uns auch Ihre Termine. Kontakt: redaktion@agd-markgroeningen.de

DB-Bus vor dem Rathaus 1959

DB-Linienbus im April 1959 auf dem Marktplatz (retuschiert)
Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg (K_414_I_Nr_457)

Staatsarchiv Ludwigsburg stellt sich vor
Info-Veranstaltung mit Führung am 5. Mai ab 15 Uhr in Ludwigsburg

Die eigene Ortsgeschichte zu vermitteln und darzustellen ist ein wichtiges Anliegen, das in vielen Gemeinden mit großem Einsatz im Ehrenamt, im Nebenamt oder gar von eigens angestellten Kräften wahrgenommen wird. In den letzten zehn Jahren hat sich im Internet eine Fülle von neuen Recherchemöglichkeiten zur Ortsgeschichte ergeben, aber auch die Vermittlungs- und Finanzierungswege haben sich verändert. Das Staatsarchiv Ludwigsburg ist sich seiner Rolle als Lieferant wichtiger Quellen bewusst und will mit der regionalen Geschichtskultur ins Gespräch kommen, um diesen Kundenkreis auch künftig bestmöglich bedienen zu können.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung sollen Beispiele vorgestellt und Informationen ausgetauscht werden. Überdies steht eine Führung durch die Magazine des Staatsarchivs am Arsenalplatz auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis zum 28. April 2017, entweder telefonisch (07141/186310) oder per Mail: staludwigsburg@la-bw.de

"Wiederaufbau Spital"

„Wiederaufbau Spital” um 1970
Bild: Eduard Haidle

Unsere Städte nach ’45
ARD-Dolumentation über die Zerstörungen des Wiederaufbaus

Teil 1: Bomben und Bausünden, 6.2.2017 | 44 Min. | Verfügbar bis 6.8.2017 | Quelle: Das Erste | Link zur Mediathek
Fortschrittliche Städte sollten nach dem Zweiten Weltkrieg anders aussehen. Die Reste der historischen Innenstädte wurden abgerissen. Sie passten nicht zu der Vision einer modernen und autogerechten Stadt mit Plattenbauten.

Teil 2: Abriss und Protest, 13.2.2017 | 44 Min. | Verfügbar bis 13.8.2017 | Quelle: Das Erste | Link zur Mediathek
Anfang der 1960er Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen und die Wohnungsnot fast überall beseitigt – eine große Leistung. Doch gegen die Hochhaussiedlungen auf der Grünen Wiese regte sich Widerstand.

Keltenmuseum in Hochdorf

Keltenmuseum in Hochdorf 
Bild: Mussklprozz, Wikimedia

Schicksalsfunde – Fundschicksale
Sonderausstellung bis 7. Mai 2017 im Keltenmuseum

Zum Anlass seines 25-jährigen Jubiläums lädt das Keltenmuseum in Hochdorf zu einer Reise durch die Epochen im Kreis Ludwigsburg ein: „Wir sind auf die Suche gegangen nach ganz besonderen Funden, die eine eigenwillige Geschichte mitbringen. Sie erzählen vom Schicksal einzelner Menschen in der Vergangenheit, aber auch von kuriosen Umständen ihrer Entdeckung.” Blick hinter die Kulissen

Bartholomäuskirche Markgröningen

Bartholomäuskirche vom Rathaus
Bild: Peter Fendrich (2016)

Glocke für den Hochwachtturm
Förderverein Bartholomäuskirche will fehlende Glocke ersetzen

Im II. Weltkrieg wurde die Alarm-Glocke auf dem Hochwachtturm der Bartholomäuskirche zum Einschmelzen entfernt und seither nicht mehr ersetzt. Dies wollen die Mitglieder des Fördervereins Bartholomäuskirche demnächst nachholen und auf eigene Kosten eine neue Glocke beschaffen. Deren Wartung soll je zur Hälfte von Stadt und Förderverein getragen werden. Der Gemeinderat begrüßt diese Initiative und hat ein Gutachten zur Überprüfung der Statik der Turmhaube in Auftrag gegeben. Der Hochwachtturm gehört der Stadt, der Glockenturm und die Kirche gehören der evangelischen Kirchengemeinde Markgröningen.

Luther in Württemberg

Martin Luther und Württemberg
Quelle: Evang. Landeskriche Württ.

Martin Luther

Martin Luther 1529 von Lucas Cranach senior
Quelle: Wikimedia

Luther kommt nach Württemberg
Ausstellung vom 8. April bis 10. Juni 2017 in der Schlosskirche Stuttgart

„Luther kommt nach Württemberg – Berührungen, Wirkungen und Bilder“ heißt die Ausstellung, mit der die evangelische Landeskirche in Württemberg an das 500. Reformationsjubiläum erinnert. Obwohl Luther persönlich wohl nicht ins Land kam, verbreiteten sich seine reformatorischen Entdeckungen hier sehr wirkungsvoll: Schon früh wurden seine Schüler gehört, seine Schriften gelesen und auch seine kraftvollen und inhaltsreichen Lieder gesungen. Auf diese Weise kam Luther doch nach Württemberg. Die Ausstellung geht diesen Spuren nach, erzählt, wie Württemberg auf eigene Weise lutherisch wird und dieses Bewusstsein Land und Leute prägte. Jede Zeit machte sich ihr eigenes Bild von Luther, gebrauchte und missbrauchte ihn, um Eigenes ins Licht zu rücken. Bilder spielen daher eine wesentliche Rolle – Bildnisse aus württembergischen Kirchen wie auch Vorstellungen, die bis heute wirken.“
Ausstellung in der in der Kirche des Alten Schlosses von 8. April bis 10. Juni 2017.

Auf Luthers Spuren
Rundreise der ev. Kirchengemeinde Markgröningen vom 6. bis 11. Juni 2017

„Auf Luthers Spuren” bietet die evangelische Kirchengemeinde Markgröningen zum Reformationsjubiläum eine Rundreise an. Sie findet vom 6. bis 11. Juni 2017 statt und führt zuerst nach Erfurt, wo eine Stadtführung und der Besuch des Augustinerklosters vorgesehen ist. Auf dem Programm stehen zudem Eisenach mit Wartburg, Schmalkalden, Torgau, Grimma, Lutherstadt Wittenberg sowie die Teilnahme am Gottesdienst in der Thomaskirche in Leipzig.
Interessenten melden sich bitte bei Pfarrer Traugott Plieninger, Tel. 07145-99612.

Unsere Glems

Ausstellung in Ditzingen:

Unsere Glems – ein Fluss mit Tiefen und Höhen

Kloake oder Kleinod – die Glems hat im Lauf der Zeit einige Tiefpunkte erreicht. In den 1980er Jahren galt sie als tot. Heute ist sie wieder Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Ein Rückblick in die Ortsgeschichte beleuchtet, wie die Glems genutzt, verschmutzt und aufwendig wieder hergestellt wurde. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Ditzingen und ist bis zum 26. Februar 2017 zu sehen.
Ort: Stadtmuseum Ditzingen, Am Laien 5, www.ditzingen.de
Öffnungszeiten des Museums: Dienstag bis Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr

Markgröningen einst und jetzt Markgröningen einst und jetzt
Neuer Bildband von Petra Schad und Manfred Simons

„Zeitsprünge” heißt die Reihe des Sutton-Verlags, in der nun auch Markgröningen vorgestellt wird. Historischen Bildern wird jeweils ein modernes Pendant gegenüberstellt. Manfred Simons fertigte aktuelle Fotos aus dem selben Blickwinkel an, um Veränderungen bestmöglich nachvollziehbar zu machen. Stadtarchivarin Petra Schad steuerte knappe Erläuterungen des historischen Kontexts zu den 55 Bildpaaren bei.

Erschienen bei Sutton in Erfurt 2016, 122 Seiten, Preis: 19,99 Euro, erhältlich an der Rathaus-Pforte und bei der Buchhandlung am Marktplatz.  ISBN 978-3-95400-442-3

1200 Jahre Erdmannhausen 1200 Jahre Erdmannhausen
Jubiläumsband, Ausstellung, Führungen

In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ludwigs des Frommen wurde Erdmannhausen im Jahr 816 erstmals urkundlich erwähnt. Ehrenamtliche haben einen historischen Rückblick in Form einer Ausstellung und eines Jubiläumsbandes zusammengestellt. Herausgegeben von der Gemeinde Erdmannhausen, 176 S., Preis: 19,90 Euro.

Infos unter www.erdmannhausen1200.de

Buchbestellung

Hohberg von Westen

Hohberg über dem Glemstal von der Frauenkirche (von Westen)
Bild: Peter Fendrich (4/2015)

Neckar-Enz-Stellung
Hohlgangsystem mit Bunkern im Hohberg soll zugänglich werden

Der dem Geschichtsverein Bietigheim-Bissingen angegliederte Arbeitskreis Bunkerforschung will das weitgehend erhaltene Hohlgangsystem im Hohberg restaurieren und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Die zur Neckar-Enz-Stellung gehörende Anlage südlich von Unterriexingen erstreckt sich über mehrere Etagen und verbindet verschiedene Bunker. Das Bürgerforum Unterriexingen hat Unterstützung für die erforderlichen Maßnahmen zugesagt. Einblicke in das Hohlgangsystem finden sich unter Vergessene Projekte.

Infos zum Arbeitskreis Bunkerforschung

Amt Grüningen um 1575 (gesüdet) mit den Amtsflecken Münchingen, Schwieberdingen, Möglingen, Pflugfelden, Oßweil, Eglosheim, Asperg, Tamm, Bissingen, Untermberg, Metterzimmern, Sersheim, Groß- und Kleinsachsenheim
Bild: Heinrich Schweickher, Quelle: WLB

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