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Krankheit und Tod Wegen seiner Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg muss Karl Glaser 1937 das Krankenhaus Ludwigsburg aufsuchen – – – – – – –
Hermine Glaser, geboren 1931, im Vordergrund, bekam mit fünf Jahren Kinderlähmung (Polio) und wird hier 1939 in der Wernerschen Kinderheilanstalt in Ludwigsburg untersucht. Die Markgröninger Hermann-Werner-Schule ist nach diesem wohltätigen Arzt benannt (1808–1882). Kinderlähmung konnte erst in den 1950er Jahren durch Massenimpfungen ausgelöscht werden. – – –
– – – – – – – – – — – – – – – – – – – – – Links: Schullehrers-Witwe Wilhelmine Henrike Lang (1840-1908) mit ihren Töchtern Lina (∞ Grieb) und Berta (∞ Bentele) um 1900 – – – – Todesanzeigen von Familie und Turnverein für Martin Rau in der Markgröninger Zeitung 22/1924 – – – – – – – – – Links: Danksagung von Familie Krämer in der – – – – –
– – – – – – – – – Beerdigung von Rosina Kurtz, geb.Blaich, im Mai 1941. Aufbahrung des Sarges vor dem Eingangstor zum Friedhof (mit der Hausnummer 1) – – – – – – Leichenchor beim Liedvortrag vor dem Trauerzug: Die Zylinder tragenden Männer gingen den Frauen voraus. – – – – – – – Defilee am Grab von Rosina Kurtz 1941 – – – – – – – – Oft blieben den Familien von Gefallenen nur wenige Fotos im Familienalbum, wie hier den Glasers: „Unser Vetter Wilhelm / gefallen in Rußland 1943“. – – – – – – – – |
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Adolf Hasenauers Begräbnis im November 1943 in Kielce/Polen. Es war für die Eltern August und Sofie und Adolfs Frau Hilde Friederich von der Papiermühle (verschleiert, sie schrieb das Gedicht) unter schwierigsten Umständen möglich, mit dem Zug so weit anzureisen. Links Hildes Schwester Ottilie und in Marineuniform Adolfs Bruder Gustav, der 1944 mit einem U-Boot untergehen sollte.
– – – – – – – – Otto Breckle in seinem Fahrzeug bei einer Flussüberquerung in Russland 1942. Er fiel am 24. September desselben Jahres in Rossoschka nordwestlich von Stalingrad. Seine kleine Tochter Karin beschriftete später dieses letzte Foto |
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Gustav Hasenauer, geb. 1921, war Maschinen-Maat auf U-Boot 482, das seit dem 7.12. 1944 als vermisst galt. Die Ungewissheit über Besatzung und Boot dauerte bis weit nach Kriegsende, wie auch bei anderen Markgröninger Familien, die Vermisste beklagten. Am 30. Mai 1946 erhielten die Hasenauers eine Karte des britischen Royal Naval Headquarters mit wenig Hoffnung. U 482 war bereits am 25.11. 1944 durch Wasserbomben einer englischen Fregatte versenkt worden. |
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Wilhelm Krämer (1870–1954) auf seinem Totenbett, aufgebahrt in der Waschküche seines Hauses Kirchplatz 4. Verstorbene wurden erst am Tag der Beerdigung von damals Friedrich Elser vom Spital mit seinem schwarzen Leichenwagen und Pferdegespann abgeholt und zur Friedhofskapelle gefahren. |
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Besuch von CVJM-Kameraden (vorn Dieter Hartschen) beim querschnittgelähmten Gustav Hengel im Rollstuhl, der 1961 in der Finsteren Gasse vom Scheunenboden hinabgestürzt war |
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