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Kinderklinik
Zu Hause aufgebahrt
Leichenwagen Leichenzug
Frauenkirche um 1959
Wilhelmine Lang Todesanzeige Lang
Todesanzeige
Danksagung Krämer Danksagung Kind
Todesfälle
Schwermut
Leichenwagen
Todesanzeige Balmer Anzeige Kriegerverein Danksagung Balmer
Beerdigung
Beerdigung
Beerdigung
Gefallener
Gefallener Soldatengrab

Krankheit und Tod

Wegen seiner Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg muss Karl Glaser 1937 das Krankenhaus Ludwigsburg aufsuchen
Quelle: Harald Dieterle

 

Hermine Glaser, geboren 1931, im Vordergrund, bekam mit fünf Jahren Kinderlähmung (Polio) und wird hier 1939 in der Wernerschen Kinderheilanstalt in Ludwigsburg untersucht. Die Markgröninger Hermann-Werner-Schule ist nach diesem wohltätigen Arzt benannt (1808–1882). Kinderlähmung konnte erst in den 1950er Jahren durch Massenimpfungen ausgelöscht werden.
Quelle: Harald Dieterle

 



Zu Hause aufgebahrter Leichnam 1949. Damals noch üblich, heute noch möglich, aber seit dem Bau der Aussegnungshalle mit eigens dafür vorgesehener Infrastruktur nur noch selten praktiziert.
Quelle: Hilde Fendrich


Leichenzug mit dem um 1930 angeschafften Leichenwagen. Zuvor wurden die Särge zum Friedhof getragen. An der Spitze des Leichenzugs ging stets der Polizeidiener. Danach folgten der Sarg, dann die Männer vor den Frauen.
Quelle: Stadtarchiv MG


Gräber bei der Frauenkirche
Quelle: Harald Goldschmidt

Links: Schullehrers-Witwe Wilhelmine Henrike Lang (1840-1908) mit ihren Töchtern Lina (∞ Grieb) und Berta (∞ Bentele) um 1900
Rechts: Todesanzeige für Wilhelmine Lang (†1908)
Quelle: Nachlass Ruf

Todesanzeigen von Familie und Turnverein für Martin Rau in der Markgröninger Zeitung 22/1924
Quelle: Stadtarchiv MG

Links: Danksagung von Familie Krämer in der
Markgröninger Zeitung 53/1924
Quelle: Stadtarchiv Markgröningen

Rechts: Danksagung für die Teilnahme am Tod eines Kindes in der
Markgröninger Zeitung 84/1924
Quelle: Stadtarchiv MG



Aufgeführt ist auch
Albert Jores, von dem viele historische Aufnahmen stammen. Die 17 Todesfälle in der Landarmenanstalt gab die Markgröninger Zeitung 8/1924 nicht namentlich bekannt.
Quelle: Stadtarchiv MG




Aus Schwermut hatte sich eine Bauersfrau das Leben genommen. Markgröninger Zeitung 85/1924
Quelle: Stadtarchiv Markgröningen

 



Der Gemeinderat möchte einen Leichenwagen anschaffen. Der Friedhof soll in den Sommermonaten täglich 2 Stunden offen sein. Markgröninger Zeitung 67/1924
Quelle: Stadtarchiv Markgröningen


Traueranzeigen und Danksagung zum Tod von Kaminfegermeister Eugen Balmer 1928
Quelle: Margarete Besold

Beerdigung von Rosina Kurtz, geb.Blaich, im Mai 1941. Aufbahrung des Sarges vor dem Eingangstor zum Friedhof (mit der Hausnummer 1)
Quelle: Bernhard Kurtz

Leichenchor beim Liedvortrag vor dem Trauerzug: Die Zylinder tragenden Männer gingen den Frauen voraus.
Quelle: Bernhard Kurtz

Defilee am Grab von Rosina Kurtz 1941
Quelle: Bernhard Kurtz

Oft blieben den Familien von Gefallenen nur wenige Fotos im Familienalbum, wie hier den Glasers: „Unser Vetter Wilhelm / gefallen in Rußland 1943“.
„Nahezu 150 Tote aus hiesiger Gemeinde! Gefallen, gestorben für den Führer, für das Großdeutsche Reich! Klingt das nicht alles wie Hohn?“ So steht es in einer Dokumentation der Stadtverwaltung (PDF) von 1948 über Kriegsauswirkungen in Markgröningen.
Quelle: Harald Dieterle




Links: Ernst Hengel, gefallen in Russland
Quelle: Harald Dieterle

Rechts: Soldatengrab von Otto Glaser bei Babinkowo in Russland
Quelle: Harald Dieterle

Bestattung
Gefallen bei Stalingrad Gefallen bei Stalingrad
Gustav Hasenauer
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Adolf Hasenauers Begräbnis im November 1943 in Kielce/Polen. Es war für die Eltern August und Sofie und Adolfs Frau Hilde Friederich von der Papiermühle (verschleiert, sie schrieb das Gedicht) unter schwierigsten Umständen möglich, mit dem Zug so weit anzureisen. Links Hildes Schwester Ottilie und in Marineuniform Adolfs Bruder Gustav, der 1944 mit einem U-Boot untergehen sollte.
Quelle: Helmut Hermann

 

Otto Breckle in seinem Fahrzeug bei einer Flussüberquerung in Russland 1942. Er fiel am 24. September desselben Jahres in Rossoschka nordwestlich von Stalingrad. Seine kleine Tochter Karin beschriftete später dieses letzte Foto
Quelle: Dietmar Breckle




Gustav Hasenauer, geb. 1921, war Maschinen-Maat auf U-Boot 482, das seit dem 7.12. 1944 als vermisst galt. Die Ungewissheit über Besatzung und Boot dauerte bis weit nach Kriegsende, wie auch bei anderen Markgröninger Familien, die Vermisste beklagten. Am 30. Mai 1946 erhielten die Hasenauers eine Karte des britischen Royal Naval Headquarters mit wenig Hoffnung. U 482 war bereits am 25.11. 1944 durch Wasserbomben einer englischen Fregatte versenkt worden.
Die U-Bootfahrer-Gedenkstätte von Möltenort bei Kiel bewahrt die Erinnerung an alle U-Bootfahrer. Die Bronzetafeln nennen namentlich 30.003 auf See Gebliebene. Von vier U-Boot-Fahrern kehrten drei nicht mehr zurück.
Quelle: Helmut Hermann



Besuch von CVJM-Kameraden (vorn Dieter Hartschen) beim querschnittgelähmten Gustav Hengel im Rollstuhl, der 1961 in der Finsteren Gasse vom Scheunenboden hinabgestürzt war
Quelle: Maria Eisele

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