Vereinsgeschichte in Kürze
Gegründet 1970 als "Arbeitskreis Geschichtsforschung, Heimat‑ und Denkmalpflege Markgröningen e.V.'' vom unvergessenen Erich Tomschik, der als Stadtrat und Heimatforscher das historische Interesse in der Bürgerschaft weckte und den Schäferlauf in besonderer Weise prägte. Mit den Bürgermeistern Emil Steng (bis 1974) und Heinrich Vogel als zweiten Vorsitzenden leitete Erich Tomschik den Verein bis zu seinem Tod.


Es folgten von 1987 bis 1991 Werner Feil und von 1991 bis 2000 Hilde Fendrich. Zweite Vorsitzende in dieser Zeit waren die Bürgermeister Heinrich Vogel bis 1990, danach Rudolf Kürner. Auf Werner Feil geht der Stadtrundgang Markgröningen mit entsprechender Beschilderung der Gebäude zurück.


Hilde Fendrich hat dem Arbeitskreis viele Impulse gegeben. Wir nennen vor allem die von ihr begründete Schriftenreihe “Durch die Stadtbrille“ und den darin im Jahr 2000 erschienenen stattlichen Band “Markgröningen - Menschen und ihre Stadt“.


Seit 2001 sind Günter Frank erster, Rudolf Kürner zweiter und Gerhard Liebler dritter Vorsitzender. 2002 wurde der Vereinsname geringfügig gekürzt. Er lautet jetzt “Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen e.V.“.


Aufgaben

Der Verein verfolgt den Zweck, die Geschichtsforschung, Heimat- und Denkmalpflege in der Stadt Markgröningen ideell und materiell zu  fördern.


Organe des Vereins sind der Vorstand, der Fachbeirat und die Mitgliederversammlung. Der Fachbeirat plant und leistet die praktische Arbeit des Vereins für die Gebiete Stadtgeschichtsforschung, Landeskunde, Bodenfunde, Heimat-, Landschafts- und Denkmalpflege, Schäferlauf und Heimatmuseum.


Beispiele der Vereinsarbeit

Im Rahmen des Jahresprogramms lädt der Arbeitskreis ein zu wiederkehrenden oder einmaligen Führungen (Stadt-, Kirchen-, Markungsführungen, Besichtigung einzelner Gebäude), er bietet Vorträge an zu stadtgeschichtlichen Themen, beteiligt sich an städtischen Veranstaltungen und fördert die Vereinsarbeit durch die jährliche Mitgliederversammlung (mit Vortrag) sowie den Jahresausflug mit geschichtlichem Thema. Der Verein publiziert eigene Schriften oder hilft anderen durch seine Unterstützung zum Erscheinen.


Erich Tomschik

Geboren am 16.12.1920 in Pohrlitz (ehemaligeTschechoslowakei).
Abitur, Studienbeginn in Prag (Kunsthochschule), Kriegsfreiwilliger, Einsatz in Italien, amerikanische Kriegsgefangenschaft.

1945 aus dem Gefangenenlager Heilbronn nach Markgröningen
entlassen. Beruf Holzschnitzer, später Grafiker. Familiengründung
in Markgröningen, rege kommunalpolitische Tätigkeit: Stadtrat
(CDU) von 1951 bis 1984, Vorsitzender der  CDU-Gemeinde-
ratsfraktion ab 1965, Mitglied des Kreisrats von 1973 bis 1976.

Bleibende Verdienste um die Stadtgeschichtsforschung sowie die
Förderung des Schäferlaufs: erster Bildband über die Stadt und
andere Veröffentlichungen, Gestaltung des szenischen Spiels auf
dem Stoppelfeld, Bildband zum Schäferlauf, vieljähriger Schäfer-
aufsprecher. Gestorben am 1.9.1986.


 

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