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Tag des Offenen Denkmals 2017
Breit gefächertes Angebot an Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten 

Zum Denkmaltag am 10. September hatten die Stadtführer, der Förderverein Bartholomäuskirche, das Bürgerforum Unterriexingen, der Bürgerverein Markgröningen und der AGD ein umfangreiches Programm an Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten unter dem Motto „Macht und Pracht” zusammengestellt. Die Nachfrage war groß. Der absolute Renner war aber das Riexinger Schloss: Zu den beiden Führungen kamen 120 und rund 250 Besucher! Eine große Herausforderung, die Führer Gerhard Schmid im Schloss zu meistern hatte. Peter Fendrichs Führung zur Grüninger Reichsburg war mit 75 Teilnehmern ebenfalls überfrequentiert. Der scheidende Pfarrer Traugott Plieninger führte durch das weitgehend geräumte Pfarrhaus, das erstmals vom Keller bis zum Dachstock besichtigt werden konnte. Seit langem war das Lapidarium in der Friedhofskapelle wieder mal zugänglich. Dr. Monika Balzert stellte die hier aufgestellten Epitaphien von Honoratioren vor. Bei ihrer Kirchenführung stellte Dr. Petra Schad die gewagte These auf, die Bezeichnung als Bartholomäuskirche sei eine Erfindung von Ludwig Heyd. Im Oberen Tor zählte der Bürgerverein insgesamt 120 Besucher. An der Frauenkirche, auf dem Kirchplatz und im Wimpelinhof waren Cafés eingerichtet.

Komplettes Programm zum Denkmaltag 2017 in Markgröningen (PDF)

Schlossführer Schmid

Gerhard Schmid führte durch das Schloss

Riexinger Schloss

Riexinger Schloss von Westen
Bilder: Peter Fendrich

Bauzeitliche Treppe

Bauzeitliche Treppe zum Dachstock des Pfarrhauses
Bild: Peter Fendrich

Café im Wimpelinhof

Café von AGD und Bürgerverein im Wimpelinhof. Das Wetter war besser als befürchtet. Der große Schirm wurde nicht gebraucht
Bild: Mechthild Fendrich

Abendspaziergänge im Untergrund 
Kellerführungen von Markgröningen aktiv am 7. und 8. September 2017

Am 7. und 8. September bot Markgröningen aktiv in Kooperation mit dem AGD Abendspaziergänge durch vier stattliche Gewölbekeller in der Markgröninger Altstadt an. Jeweils vier Gruppen à 30 Teilnehmer schwärmten gleichzeitig aus und stiegen im Pfarrhaus, in der Ostergasse, am Marktplatz und im Fruchtkasten in den Untergrund. In jedem Keller vermittelten AGD-Mitglieder historische Einblicke, Kultureinlagen sorgten für Auflockerung. Zum Abschluss trafen sich alle vier Gruppen im riesigen Keller der Unteren Kelter, wo die örtlichen Wengerter zum Umtrunk mit den Musikern Alban Wekenmann und Uwe Kastner geladen hatten. Obwohl das Highlight, der Verbindungsgang zwischen den Kellern von Fruchtkasten und Unterer Kelter nicht genutzt werden durfte, war die Resonanz so überwältigend, dass eine Wiederholung beschlossen wurde.

Kellergang

Verbindung der Keller von Fruchtkasten und Unterer Kelter
Bild: Peter Fendrich

Pfarrkeller 2017

Erste Gruppe im Keller des Pfarrhauses I bei der Kellerführung am 8. September 2017. Mit Gitarre: Alban Wekenmann
Bild: Peter Fendrich

AGD-Exkursion nach Oßweil 
Führung am 20. Mai 2017 in der Reihe „Zu Gast beim Nachbarn”

Wolfgang Könninger vom Bürgerverein Oßweil führte die Gäste vom AGD am 20. Mai 2017 durch seinen Heimatort, der 2016 sein 1200-jähriges Jubiläum nach der ersten Erwähnung feierte. Von 500 bis 746 gehörte Oßweil zum teilautonomen Herzogtum Alamannien. dann zum fränkischen Reich und ab 816 zum Benediktinerkloster Murrhardt, das drei Rittern als Entschädigung für ihren Wehrdienst die Niederlassung in Oßweil erlaubte. Um deren Sitze entwickelten sich drei Siedlungskerne: um die einstige Wasserburg, in der die Herren von Oßweil residierten, um die nicht mehr sichtbare Turmhügelburg und um die erstmals 1452 erwähnte Holderburg nordöstlich von der Januariuskirche. Mehrfach wechselten die Oßweiler Ortsteile den Besitzer. Letztlich gehörte aber der gesamte Ort den Herzögen von Württemberg und damit zum Amt Grüningen, abgelöst vom Oberamt Ludwigsburg.

Hirth-Neukamm + Könninger

Ossweiler Bauwerke

Links:Angelika Hirth-Neukamm, Vorsitzende des Oßweiler Bürgervereins, und Führer Wolfgang Könninger. Rechts:Schloss Oßweil, Januariuskirche und Holderburg
Bilder: Peter Fendrich

AGD-Mitgliederversammlung 2017
Generationenwechsel setzt sich fort

Bei der Mitgliederversammlung am 29. März 2017 konnte der AGD-Vorsitzende Dr. Walter Ebner auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken: In der neuen Ausgabe der historischen Reihe „Durch die Stadtbrille“ widmeten sich die Autoren unter anderem dem 100. Geburtstag des Groninger Zügles. Die begleitende Ausstellung im Oberen Tor zog Jung und Alt an. Auch das neue Geschichtsportal im Internet suche in der Region ihresgleichen. Diese Projekte konnten, so Ebner, nur durch großes Engagement von Mitgliedern des Fachbeirats gestemmt werden.
Bewegend für historisch Interessierte sei das umstrittene Bauvorhaben am Spitalplatz und die Frage, wie die bestehende Altstadtsatzung künftig umgesetzt werde. Ebner nutzte die Gelegenheit, an die Verwaltung zu appellieren, den AGD frühzeitig in derartige Planungen einzubinden.
Besonderer Dank ging an Dr. Petra Schad, die über ihre Arbeit als Stadtarchivarin hinaus das Team der Stadtführer betreut und bei der Stadtbrille mitwirkt. Eine wichtige und unerlässliche Stelle, betonte  Ebner und mahnte die anwesenden Gemeinderäte angesichts aktueller Diskussionen, nicht beim Stadtarchiv den Rotstift anzusetzen.

2017: Neue Projekte und zahlreiche Exkursionen
Auch 2017 hat sich der Verein einiges vorgenommen: Die Versammlung stimmte für die Durchführung einer Georadaruntersuchung des Pfarrgartens, um Aufschlüsse über frühere Bebauungen zu gewinnen. Weiterhin stehen wieder zahlreiche Exkursionen, ein interessanter Jahresausflug und der Tag des Offenen Denkmals auf dem Programm.

Wahlen: Generationenwechsel setzt sich fort
Vorstandschaft und Fachbeirat des AGD verjüngen sich weiter. Damit setzt sich der 2015 eingeleitete Generationenwechsel fort. Mit Gerhard Liebler und Kurt Roller stellten gleich zwei Gründungsmitglieder bei der Mitgliederversammlung ihre Posten als Fachbeirat und Schatzmeister zur Verfügung. Auch unsere langjährigen Beiratsmitglieder Dr. Marlene Löffler und Hermann Beck traten zurück.

Der AGD-Vorsitzende Dr. Walter Ebner bedankte sich für das jahrelange und unermüdliche Engagement. Gerhard Liebler war etliche Jahre Vorstandsmitglied, Stadtführer und Autor vieler Aufsätze zur Stadtgeschichte. Mit Kurt Roller verlässt „die gute Seele des Vereins“ die Vorstandschaft, so Dr. Ebner in seinen Dankesworten. Seit 1969 war die Vereinskasse bei ihm in besten Händen. Gleichzeitig übernahm er in dieser Zeit viele wichtige Verwaltungsaufgaben. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Otto Beck.

Die Vorstandsmitglieder Dr. Walter Ebner, Wolf-Peter Ebeling und Ariane Schröfel wurden in ihren Ämtern bestätigt. In den zehnköpfigen Fachbeirat wurden Rudolf Dürr, Erwin Elser, Roswitha Feil, Peter Fendrich, Helmut Hermann, Prof. Walter Kern, Wolfgang Löhlein, Heinz Oechsner, Traugott Plieninger und David Zechmeister gewählt.

AGD-Mitglieder im Spitalkeller   Schatzmeister Kurt Roller

Mitgliederversammlung des AGD am 29. März 2017 im Spitalkeller. In der Mitte Gerhard Liebler und Prof. Heinz Griesinger, der traditionell die Entlastung des Vorstands moderierte. Rechts: Schatzmeister Kurt Roller bei seinem letzten Rechenschaftsbericht
Bilder: Peter Fendrich

Sanierungspreis für Unteres Schafhaus
Stadt und AGD verleihen Sanierungspreis am 29. März 2017 an Familie Hanisch

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 29. März 2017 übergaben Bürgermeister Rudolf Kürner und AGD-Vorsitzender Walter Ebner den mit 1000 Euro dotierten Sanierungs­preis an Markus Hanisch für das Konversionsprojekt „Unteres Schafhaus“ im Glemstal. Andrea und Markus Hanisch haben mit dem Architekten Wolfram Flatzeck den ehemaligen Schafstall außen und innen so originalgetreu wie möglich in ein Wohnhaus verwandelt, obwohl der Denkmalschutz bereits aufgehoben und der Stall zum Abbruch freigegeben war. Siehe Projektbeschreibung (PDF).

Unteres Schafhaus   Sanierungspreis 2017

Verleihung des Sanierungspreises für das Untere Schafhaus: Bürgermeister Rudolf Kürner, AGD-Vorsitzender Dr. Walter Ebner, Bauherr Markus Hanisch, Architekt Wolfram Flatzek, Stadtbaumeister Klaus Schütze (v.l.)
Bilder: Peter Fendrich

100 Jahre Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen
AGD-Ausstellung im Oberen Tor vom 4. bis 18. Dezember 2016

Nach langem Kampf um einen Bahnanschluss wurde die Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen am 4. Dezember 1916 wegen des Weltkriegs sang- und klanglos in Betrieb genommen. Zum hundertjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme verzichtete die Stadt erneut auf Feierlichkeiten. Doch eröffnete der Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege (AGD) am 4. Dezember eine Ausstellung zur wechselhaften Geschichte der Bahnstrecke – von den ersten Projektskizzen bis zur Reaktivierungsdiskussion. Am ersten Tag waren wir dem Besucherandrang kaum gewachsen: Gezählt wurden über 530 Besucher! Mehr ging nicht wegen der Brandschutzauflagen im Oberen Tor. Etliche Besucher mussten auf die nächsten Termine vertröstet werden. Viele suchten den Dialog, um zum Ausdruck zu bringen, dass sie wie der BUND eine Bahnreaktivierung statt der angedachten Bummel-Stadtbahn wollen. Wegen zusätzlicher Haltepunkte und längerer Umsteigezeit in Ludwigsburg wäre die Stadtbahn nicht schneller als der Bus in Ludwigsburg. Die reaktivierte Eisenbahn wäre hingegen doppelt so schnell. Bei der abendlichen Gesprächsrunde mit dem Bahnbau-Experten Rainer Christmann zur geplanten Stadtbahn kamen weitere Argumente pro Reaktivierung auf den Tisch. Fazit: Die Gröninger wollen ihr „Zügle” wiederhaben.

Ausstellung Besucherin    

Ausstellung 100 Jahre Bahnanschluss im Oberen Tor: thematisch gegliedert in vier Ebenen von der Vorgeschichte über Bahnbau und Betrieb bis zur Reaktivierungsdiskussion
Bilder: Peter Fendrich

Banner zur AGD-Ausstellung 100 Jahre Zügle als PDF

AGD-Artikel zur Geschichte und Reaktivierung der Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen

AGD-Galerie zur Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen

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Mit dem Feurigen Elias zur Kirchenburg in Weissach
AGD-Exkursion zum Bahnjubiläum am 3. Dezember 2016

Zum hundertjährigen Jubiläum der Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen bot der AGD eine Ausfahrt an, auf der man nachempfinden konnte, wie die Gröninger früher mit ihrem „Zügle” unterwegs waren. Wir fuhren ab Schwieberdingen in Plattformwagen der GES gezogen von der Dampflok 38.3119 nach Weissach. Hier stellte Herbert Mann die Kirchenburg vor, die im 13. Jahrhundert in die Hände des Klosters Maulbronn kam. Um den alleinstehenden Kirchturm, der im Mittelalter ein Bergfried war, besichtigten wir das ehemalige Herrenhaus, die Kirche und die außergewöhnlich gut erhaltenen Gaden entlang der Wehrmauer.

Kirchturm und Gaden in Weissach     Dampflok 38.3199 in Weissach

Kirchturm und Gaden in der Weissacher Kirchenburg und Feuriger Elias der GES  im Weissacher Bahnhof
Bilder: Peter Fendrich

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Breites Angebot zum Tag des Offenen Denkmals
Führungen, Museum und Café am 11. September 2016

Cafè im Wimpelinhof AGD-Rollup Führung R. Dürr 2016

Impressionen vom Tag des Offenen Denkmals: Café im Wimpelinhof, neuer Rollup, Führung mit Rudolf Dürr
Bilder: Peter Fendrich

Zum Tag des Offenen Denkmals am 11. September organisierte der AGD Führungen zum Rathaus, zum Wimpelinhof mit Oberem Tor und am Spitalplatz zum Bauprojekt „Unteres Tor” im Kontext mit dem Heilig-Geist-Spital und der Stadtbefestigung. An den Info-Ständen im Rathaus und im Wimpelinhof wurden der neu erschienene Band 10 und frühere Ausgaben der AGD-Reihe Durch die Stadtbrille sowie die neue AGD-Briefmarke „100 Jahre Bahnstrecke Ludwigsburg-Markgröningen” angeboten. Zusammen mit dem Bürgerverein Markgröningen bewirtschaftete der AGD ein Café im Wimpelinhof, wo das städtische Museum und das Obere Tor offenstanden.

Mehr Infos im AGD-Faltblatt (PDF) zum Denkmaltag

Artikel-Ausschnitt zum Bauprojekt „Unteres Tor” im neuen Band 10 der Stadtbrille

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Ein Nachmittag in den Hohenheimer Gärten
Exkursion mit Prof. Adolf Steiner am 16. Juli 2016

Imposante Baumbestände, seltene Pflanzen und beschauliche Wiesen in einem fast nicht enden wollenden Park. Schloss Hohenheim und seine Gärten halten viele Überraschungen bereit. Prof. Adolf Steiner kennt die Anlage wie seine Westentasche und er ließ gerne die Mitglieder des AGD in Selbige blicken.
Urheber all dieser Pracht war Herzog Carl Eugen (1728 – 1793), der 1776 den Grundstein für das Schloss und den zugehörigen Park legte. Die Standortentscheidung lässt sich gut nachvollziehen: Der weite Blick über die Fildern, die Ruhe der Abgeschiedenheit und Weitläufigkeit mögen Ihres dazu beigetragen haben, den Herrscher aus dem Stuttgarter Kessel hierher zu locken. Gemeinsam mit seiner zweiten Frau Franziska schuf er sich hier ein ganz besonderes Refugium. Die Mauern einer alten fränkischen Burg mussten daher dem imposanten spätbarocken Bau weichen. Mit dem „Dörfle“ entstand für Carl Eugen sogar eine Art Vergnügungspark seiner Zeit. Noch heute stehen die maßstabsgetreuen Bauten: das römische Wirtshaus oder das Spielhaus. Dennoch blicken wir mit einem Wehmutstropfen auf diese Zeit, mussten doch Untergebene deren Bewohner spielen. Und so fand sich manch einer in einer Rolle, die nicht seinem eigentlichen Beruf entsprach.
Die Nachfolger Carl Eugens zeigten unterdessen wenig Interesse an der Sommerresidenz und gaben die Anlage dem Verfall preis. Erst König Wilhelm I. gründete 1818 hier eine Landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt. Heute sind Schloss Hohenheim und der Park Teil der Universität.

Vorbei am Schloss, durch die imposanten Baumbestände, entlang der Pappelallee und dem Weinberg genossen die Besucher die Aussicht, die sich ihnen bot. Gespickt mit den leerreichen Einstreuungen unseres Führers. Mit gekonntem Blick fürs Detail und einem, so scheint es, unerschöpflichen Wissensschatz führte Prof. Steiner durch sein Hohenheim: hin zu den prächtigen Gehölzen, darunter Mammutbäume, zahlreiche Magnolienarten, der Flügelnuss, dem Gingko oder dem Riesen-Lebensbaum und durch den exotischen Garten. Über die Jahrhunderte ist der Schlosspark zu einem sehenswerten Arboretum geworden, in dem bewahrt und gleichzeitig zukunftsfähig geforscht wird.
Die Gärten von Hohenheim liegen direkt vor der Haustüre und sind vielen dennoch so unbekannt. Ein lohnender Besuch, der vielfältige Aus- und Ansichten eröffnet hat. Weitere Infos zu Schloss Hohenheim und seinen Gärten finden Sie im Internet.

Hohenheimer Gärten   Hohenheimer Gärten

Ein lehrreicher Spaziergang durch den Park von Schloss Hohenheim
Bilder: Ariane Schröfel 

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AGD stellt sich neu auf
Rückblick auf die Jahreshauptversammlung am 9. März 2016

Agenda 2016
Mit einem neuen Logo startet der Arbeitskreis ins laufende Geschäftsjahr: Neben der Abkürzung AGD steht nun der 1596 von Jakob Ramminger fürs Wappen von „Ampt und Vogtey Grüningen“ verwendete Reichsadler. Dieser repräsentiert im neuen Emblem den historischen Kontext und die Stadt. Die Mitgliederversammlung genehmigte das von Roswitha Feil und Peter Fendrich entworfene Logo ohne Gegenstimme. Nur eines von vielen Projekten, die Vorstand und Fachbeirat für 2016 auf ihre Agenda genommen haben. Dazu kommen

– die neue Homepage, die zu einem lokalen Geschichtsportal ausgebaut werden soll,
– die Wiederbelebung der historischen Reihe „Durch die Stadtbrille“,
– der Jahresausflug nach Memmingen und Ottobeuren,
– eine weitere Plus-Briefmarke zu Ehren Herzog Christophs,
– das Programm zum Tag des Offenen Denkmals am 11. September und
– das Thema des Jahres: 100 Jahre Bahnanschluss.

Mitgliedsbeitrag
Zur Finanzierung der neuen Aktivitäten wurde die Erhöhung des Mindestbeitrags auf 24 Euro pro Jahr beschlossen. Verbunden mit einer Beitragsbefreiung für Mitglieder bis zum Alter von 24 Jahren. Als Gegenleistung erhalten Mitglieder künftig von neuen Ausgaben der AGD-Reihe „Durch die Stadtbrille” jeweils ein Freiexemplar. Neumitglieder bekommen zur Begrüßung eine bereits erschienene Ausgabe der Stadtbrille ihrer Wahl geschenkt.

Vereinsführung im Amt bestätigt und neue Schriftführerin gewählt
Die Vorstandsmitglieder Dr. Walter Ebner (1. Vorsitzender), Peter Ebeling (3. Vorsitzender) und Kurt Roller (Kassier) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Kraft seines Amtes bleibt Bürgermeister Rudolf Kürner 2. Vorsitzender. Zur neuen Schriftführerin wählte die Versammlung Ariane Schröfel. Den Beirat bilden weiterhin Hermann Beck, Rudolf Dürr, Roswitha Feil, Peter Fendrich, Prof. Dr. Walter Kern, Gerhard Liebler, Dr. Barbara Löffler, Heinz Oechsner und David Zechmeister.

Seit Jahrzehnten eine treue Förderin des Vereins
Vor 40 Jahren trat Dr. Monika Balzert dem Arbeitskreis bei und brachte seither zahlreiche Impulse und etliche Artikel für die Stadtbrille ein, wofür sie vom Vereinsvorsitzenden Walter Ebner im Rahmen der Versammlung geehrt wurde.

Gastvortrag: Markgröningen – eine mittelalterliche Planstadt?
Der Kunstschmied Peter Klink ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern kennt sich auch bestens in den Bauplänen mittelalterlicher Städte aus. Mit einem Studium der UNESCO war es ihm möglich, sich in Sachen Denkmalpflege, Kunst- und Baugeschichte fortzubilden. Durch den Abgleich der Stadtpläne von Pfullendorf und anderen stauferzeitlichen Gründungen gelang ihm der Nachweis, dass sich unsere Vorfahren sehr wohl Gedanken über Stadtplanung gemacht haben – mehr sogar, als wir heute denken. So lassen sich Gesetzmäßigkeiten und geometrische Muster erkennen, die manch einen Zuhörer staunen ließen. Denn auch in Markgröningen finden sich Hinweise für einen Stadtausbau nach geometrischen Mustern. Mehr zu Klinks Arbeit findet sich unter www.stadtplanung-108grad.de.

Einladung zur JHV 2016 mit Anlage als PDF

Beitrittserklärung
Buchauswahl

Wehrkirche in Großsachsenheim
Führung mit Marianne Bauer am 11. November 2017

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zu Gast beim Nachbarn bot der AGD am 11. November 2017 einen Ausflug nach Großsachsenheim an. Marianne Bauer vom Sachsenheimer Geschichtsverein stellte die Evangelische Stadtkirche „St. Fabian und Sebastian“ vor. Mangels Stadtmauer war die ehemalige Wehrkirche, die 1265 erstmals erwähnt wurde, von einer hohen Mauer mit Türmen umgeben. Einbezogen war der ehemalige Herrenhof, der später als württembergische Vogtei diente und heute das evangelische Pfarramt beherbergt. Im Innern der Chorturmkirche stehen noch einige Epitaphien der letzten Herren von Sachsenheim und ihrer Gattinnen. Die Aufmerksamkeit der zehn Gröninger Gäste erregte ein Vollandscher Schenkenbecher im Wappen des Sachsenheimer Vogts Hans Jakob Engelhart auf dem Epitaph für seine Gattin Christina Hahn († 1575).

Wehrkirche Großsachsenheim

Wehrkirche in Großsachsenheim von Norden und Wappen Hans Engelharts mit Vollandschem Becher auf dem Epitaph für seine Gattin Christina Hahn (1575)
Bilder: Peter Fendrich 
(Wappen vergrößern)

Schäferlauf-Rückblick des SWR
Fernsehsendung vom 3. September 2017

In seiner Sendereihe Treffpunkt Baden-Württemberg stellte der SWR am Sonntag, den 3. September 2017, den Schäferlauf in Markgröningen vor. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, kann den halbstündigen Film bis 3.9.2018 in der Mediathek anschauen.

Reformatoren und Württemberger im Elsass
AGD-Jahresausflug 2017 nach Straßburg und Reichenweiher

Am Samstag, den 15. Juli 2017, reiste der AGD Markgröningen bei optimalem Reisewetter mit dem Bus ins Elsass. Rudi Popp, Pfarrer am Temple Neuf und Kenner der Reformationsgeschichte, führte durch Straßburg, stellte die Kirchen und Kapellen vor, in denen Martin Bucer, Wolfgang Capito und Mathias Zell gepredigt hatten, und zeigte, wo Johannes Calvin eine evangelisch-französische Gemeinde gründete. Die erste Generation der Straßburger Reformatoren verfolgte einen von Martin Luther unabhängigen Weg. Das bedeutete insbesondere Toleranz gegenüber Katholiken, Wiedertäufern und Schwenckfeldern. Die zweite Reformatorengeneration in Straßburg war dann – vorwiegend aus politischen Zwängen – lutherisch ausgerichtet und ließ Wiedertäufer einkerkern. Am Place des Etudiants verwies Pfarrer Popp auf die Büste von Johannes Mentelin (1410-1478), der – wie Bucer in Schlettstadt geboren – 1466 die erste Bibel in deutscher Sprache druckte. Zuvor hatte Johannes Gutenberg von 1434 bis 1444 in Straßburg seine wesentlichen Druckversuche mit beweglichen Lettern und einer dazu notwendigen besonderen Legierung erfolgreich durchgeführt. Nachfolger Mentelins in Straßburg wurde Johannes Reinhart alias Hans Grüninger.

Zum Mittagessen traf man im ehemals württembergischen Reichenweiher (Riquewihr) ein, um anschließend an einer Stadtführung mit Monsieur Hügel teilzunehmen. Reichenweiher kam 1324 in württembergische Hand. Hier wurde 1482 der Vertrag zu Reichenweiher zur Regelung der Regentschaft in Württemberg und Mömpelgard geschlossen und 1487 Herzog Ulrich geboren. Er vereinbarte 1542 in Reichenweiher mit seinem Sohn Christoph, dass dieser zum evangelischen Glauben konvertiert und damit Anspruch auf die Erbfolge bekommt.

Pfarrer Rudi Popp  Dolder in Riquewihr

Links: Beim Jahresausflug 2017 führte Pfarrer Rudi Popp durch Straßburg. Rechts: AGD-Mitglieder vor dem Dolder-Museum in Reichenweiher
Bilder: Marlies Oppenheimer u. Walter Ebner

Staatsarchiv Ludwigsburg stellte sich vor
Austausch und Führung am 5. Mai 2017 in Ludwigsburg

Die eigene Stadtgeschichte einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, ist Geschichtsvereinen wie dem AGD ein wichtiges Anliegen. Dabei spielt das Internet eine zentrale Rolle, das nicht nur zur Präsentation dienen kann, sondern eine Fülle von neuen Recherchemöglichkeiten bietet. Das Staatsarchiv Ludwigsburg ist sich seiner Rolle als Lieferant von Digitalisaten bewusst und „will mit der regionalen Geschichtskultur ins Gespräch kommen, um diesen Kundenkreis auch künftig bestmöglich bedienen zu können”. Im Rahmen einer vierstündigen Informationsveranstaltung konnten AGD-Mitglieder das Angebot des Landesarchivs BW kennenlernen und Fragen stellen. Überdies stand eine Führung durch die Magazine und Arbeitsräume des Staatsarchivs am Arsenalplatz auf dem Programm.

Verlorene Bausubstanz in der Altstadt
Lichtbildvortrag von David Zechmeister am 29. März 2017

Eine Stadt verändert Ihr Bild stetig, das ist der Gang der Zeit. Mal sind es Kriege, Brände, der Fortschritt oder auch der jeweilige Zeitgeist. So musste Markgröningen das Niederreißen seiner Stadtbefestigung über sich ergehen lassen und fand sich später dem unsteten Geist der „Stadtsanierung” ausgesetzt. „In deren Folge ging in den letzten fünfzig Jahren beinahe die Hälfte unserer historischen Bausubstanz verloren.” David Zechmeister zog Bilanz anhand von Zeichnungen und Fotografien. Diese werden sukzessive unter der Rubrik Galerien eingestellt.

Spital Abriss Westflügel  David Zechmeister mit Bug

Links: Abriss des Westflügels des Heilig-Geist-Spitals. Rechts: David Zechmeister präsentiert einen Bug des abgerissenen Hauses Kirchgasse 12
Bilder: Eduard Haidle u. Peter Fendrich

225 Jahre Ludwig Heyd
Barrierefreie Stadgeschichte zum Heyd-Geburtstag

Ludwig Friedrich Heyd

Ludwig Heyd (1792-1852)
Bild: AGD

Um jüngeren Interessierten die Lektüre zu erleichtern, hat Mechthild Fendrich Heyds Stadtgeschichte transkribiert. Eine Abschrift in moderner Typographie steht nun im Artikel-Archiv als PDF zum Download bereit.

Ludwig Friedrich Heyd wurde vor 225 Jahren am 19. Februar 1792 im benachbarten Bissingen geboren. Heyd hatte neben Theologie auch Geschichte studiert. Während seiner Tätigkeit als Markgröninger Pfarrer publizierte er zahlreiche Werke zur Landes- und Stadtgeschichte, für die er alle verfügbaren Quellen einsah und dokumentierte. Manches, was er zur Geschichte der Stadt und zu den Grafen von Grüningen schrieb, erschien damals jedoch nicht opportun, wurde infolge dessen verworfen und von der modernen Forschung bislang ignoriert. Zu Unrecht, schreibt Peter Fendrich in der Stadtbrille 10/2016. Nach ausführlichem Quellenstudium auf den Spuren Heyds, sieht er dessen Ausführungen zu den Grafen weitgehend bestätigt.

Markgröningen: Ein Herz für Altes – offen für Neues
Kommune im Profil: VRS stellte Markröningen in RS aktuell vor

Susanne Herrmann hat Markgröningen in der Zeitschrift RS aktuell 1/2017 des Verbands Region Stuttgart portraitiert und mit Bürgermeister Rudolf Kürner gesprochen. Der dreiseitige Beitrag ist im Artikel-Archiv als PDF abgelegt.

Nachruf auf Marianne Stümpfig
Gründungsmitglied und Kassenprüferin gestorben

Marianne Stümpfig

Marianne Stümpfig
Bild: Richard Zoller

Wir trauern mit den Angehörigen um unser Gründungsmitglied Marianne Stümpfig, geboren am 14.4.1917, gestorben am 15.1.2017. Sie war Schulsekretärin des Helene-Lange-Gymnasiums in Markgröningen und unterstützte hier die stadtgeschichtlichen Forschungen des Schulleiters Prof. Erhard Lenk. 1969 zählte sie zu den Gründungsmitgliedern des AGD und übernahm bis 2001 das Amt der Kassenprüferin. Sie verstarb in einem Pflegestift in Marbach.

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Gut erhaltene Kirchenburg
Exkursion nach Lienzingen am 1. Oktober 2016

Die AGD-Exkursion nach Lienzingen „hat sich mehr als gelohnt”, wie der Vorsitzende Dr. Walter Ebner betonte. Höhepunkt der Ortsführung war die gut erhaltene Kirchenburg, entstanden im 12. Jahrhundert und spätgotisch überprägt. Warum ausgerechnet Lienzingen eine so gut befestigte Wehrkirche hatte, konnte auch der kompetente Führer Roland Straub nicht erklären. Ihre Wehrmauer war bis zu zehn Meter hoch. Daran angelehnt sind im Kirchhof bis heute Gaden genannte Speicherbauten erhalten. Der AGD erwägt, 2017 auch der Lienzinger Frauenkirche einen Besuch abzustatten.

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Durch die Stadtbrille
Band 10 seit 12. September 2016 im Buchhandel erhältlich

Der zehnte Band der AGD-Reihe Durch die Stadtbrille erschien zum Tag des Offenen Denkmals. Mit neuem Untertitel, aufgefrischtem Layout und einem vergrößerten Format (24 x 19,5 cm) greift diese Ausgabe auf 168 Seiten das ursprüngliche Konzept mit breit gefächerter Themenauswahl quer durch die Jahrhunderte auf.
Erstverkauf am 11. September, seither bundesweit im Buchhandel zum Preis von 19,80 Euro. ISBN 978-3-00-053907-7

Durch die Stadtbrille 10/2016

Ab dieser Ausgabe bekommen die rund 110 AGD-Mitglieder jeweils ein Freiexemplar der Stadtbrille überreicht

Artikel der Bietigheimer Zeitung über den AGD, die Stadtbrille und die Bahnausstellung (Michaela Glemser, 12.10.2016)

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Nachruf auf Günter Frank
Langjähriger AGD-Vorsitzender gestorben

Am 8. Juli 2016 verstarb Günter Frank nach schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren.

Günter Frank

Günter Frank 2009
Bild: privat

Günter Frank wuchs in Markgröningen auf und wurde Rektor an der Glemstal-Grundschule in Unterriexingen. Hier gehörte er von 1971 bis 1972 dem Gemeinderat an und setzte sich für den Anschluss Unterriexingens an seine Heimatstadt ein, der zum 1.1.1973 vollzogen wurde. Danach war er Stadtrat in Markgröningen, bis er 1976 nach Aurich zog.

Unserer Stadt und dem Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege blieb der Lokalpatriot stets eng verbunden und wurde 2000 zum AGD-Vorsitzenden gewählt. Während seiner Amtszeit publizierte der AGD drei Ausgaben der Reihe Durch die Stadtbrille, eine Festschrift zum 40-jährigen Vereinsjubiläum und die „Kurzweiligen Begegnungen mit der Stadt und ihrer Geschichte”. Den AGD vertrat Günter Frank im Festausschuss zum Schäferlauf, wirkte an der Überarbeitung des Festprogramms am Sonntag mit, initiierte die Festzuggruppe der Spitalbrüder und führte nicht zuletzt die Stadtführungen zum Schäferlauf ein. Diese stießen auf so große Resonanz, dass alsbald drei Führer zugleich unterwegs waren. Darüber hinaus arbeitete er an der Entwicklung des Stadtspiels mit und engagierte sich insbesondere für die Renovierung der Bartholomäuskirche und des wertvollen Taufsteins. Darüber zu schreiben, schaffte er nicht mehr. Zum Jahresende 2014 musste Günter Frank den AGD-Vorsitz krankheitsbedingt aufgeben. Beim Schäferlauf 2015 führte er, geschwächt durch die Krebstherapie, letztmals eine Gruppe durch die Stadt. Am Mittwoch, den 13. Juli 2016, wurde er in Aurich bestattet. Den Trauergottesdienst hielt auf seinen Wunsch der hiesige Pfarrer Traugott Plieninger, den Nachruf sein langjähriger Weggefährte und Freund Gerhard Liebler.

Wir trauern um einen engagierten Mitstreiter und Vorstand, Autor und Stadtführer und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Ehrenmedaille der Stadt für Gerhard Liebler
Der AGD gratuliert seinem Gründungsmitglied

Die ehrwürdigen Türme der Bartholomäuskirche und das monumentale Rathaus – überhaupt das historische Erbe der Stadt – beeindruckten Gerhard Liebler, als er 1954 mit seinem Motorrad hier ankam. Der neue Lehrer an der Ludwig-Heyd-Schule erlag sogleich dem Charme der Stadt; ihre Geschichte ließ ihn nicht mehr los. Über Jahrzehnte schweifte sein Blick in die Vergangenheit: als Gründungs-, Vorstands- und Beiratsmitglied des AGD, als Chronist, als Autor zahlreicher Artikel sowie als Stadtführer. Über hundert Gruppen und berühmte Gäste lauschten seinen Ausführungen und ließen sich von ihm führen. Darunter auch Walter Momper (1989–2001 Regierender Bürgermeister von Berlin), der besonders beeindruckt von unserem roten Rathaus war.

Etwa ebenso so lange wie im AGD, dessen Fachbeirat er bis heute angehört, war Gerhard Liebler im Gemeinderat aktiv um das Wohl der Stadt und ihrer Bürger bedacht. Wir gratulieren ihm herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!

Gerhard Liebler (links) erhielt am 4. Juli von Bürgermeister Rudolf Kürner die Ehrenmedaille der Stadt
Bild: Ariane Schröfel 

AGD in Memmingen und Ottobeuren
Rückblick auf den Jahresausflug am 6. Juni 2016

Engelhard Pater Rupert

Stadtarchivar Christoph Engelhard (2. v. links) führt durch Memmingens Stadtkern
Bild: Monika Balzert

Pater Rupert stellt Kloster Ottobeuren vor
Bild: Monika Balzert

Beim Jahresausflug begaben sich Mitglieder des AGD in Memmingen auf Spurensuche in Sachen Heilig-Geist-Spital und Reformation. Stadtarchivar Christoph Engelhard führte die Gruppe kompetent durch die ehemalige Reichsstadt mit gut erhaltenem Mauerring. Hier wirkten um 1525 die Reformatoren Christoph Schappeler und Sebastian Lotzer. Ihre revolutionären Gedanken, die sich von hier aus verbreiteten, sollten das Land grundlegend verändern. Während Schappeler hier predigte, griff Lotzer zur Feder und verfasste die Zwölf Artikel der Bauern, die für die Zeit wegweisende Ideen enthielten und heute als erste Formulierung von Menschenrechten gelten.

Den Nachmittag verbrachte die Gruppe in Ottobeuren bei einer ebenso interessanten Führung durch die barocke Klosteranlage, die im 18. Jh. in einem Wurf erbaut wude. Pater Rupert referierte humorvoll über das Klosterleben und die Reformation aus klösterlicher Sicht. Zum Dank sangen einige Markgröninger in der Benedikt-Kapelle das Salve Regina, das Mariengebet, mit dem die Benediktiner traditionell den Tag beenden.

Gruppenbild in Ottobeuren

Ein Teil der Reisegruppe vor dem Portal der Klosterkirche Ottobeuren
Bild: Monika Balzert